Lösliche Ballaststoffe gehören zu den Präbiotika und sind ein wichtiger Bestandteil in der Therapie und Prävention.

Auf den ersten Blick ist der Begriff Ballaststoff etwas ungeschickt. Vermittelt er doch das Gefühl von unnötiger Last für den Verdauungsprozess. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Man unterscheidet bei den Ballaststoffen wasserlösliche von wasserunlöslichen. Für die Darmflora sind vor allem die wasserlöslichen Ballaststoffe interessant, da sie mit deinen Bakterien im Darm interagieren. Sie unterstützen die Aktivität deiner Darmbewohner und wirken daher präbiotisch – den Bakterien (Probiotika) nützlich. Präbiotika generell bekommen zunehmend eine größere Bedeutung, wenn es um deine Gesundheit und Fitness geht.

Doch fangen wir kurz vorne an. Ballaststoffe findest du vor allem in Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Sie sind größtenteils unverdaulich und fördern nur durch ihr Volumen deine Darmbeweglichkeit für Stuhltransport und eine smarte Ausscheidung. Ganz anders bei den Akazienfasern, die zu den wasserlöslichen und damit interaktiven Ballaststoffen gehören. Das aus Afrika stammende Naturprodukt wird aus dem milchigen Baumsaft der dort wachsenden Akazien gewonnen. Es enthält das Arabinogalactosaccarid, das der Faser ihre volle Wirkung verleiht. Dabei handelt es sich um ein hochverzweigtes Zuckermolekül. Daher sind die Akazienfasermoleküle um das 300fache größer als vergleichbare Ballaststoffe und gelangen so nahezu unberührt zu deinen Bakterien in den unteren Dickdarm.

Darm Flora

Quelle: Pexels

Dein Dickdarm ist Lebensraum für viele Bakterien und profitiert von deren Anzahl, Aktivität und Stoffwechselprodukten. Besonders Bifidobakterien und Lactobazillen haben lösliche Ballaststoffe als Lieblingsspeise. Sie wachsen damit zahlreicher und sind aktiver. Andere Bakterienstämme, die für die Qualität deiner Darmschleimhaut sorgen, bilden aus löslichen Ballaststoffen kurzkettige Fettsäuren, insbesondere Butyrat, Propionat und Acetat. Diese Fettsäuren sind sehr wichtig und der Kern des partnerschaftlichen Prozesses aus Bakterien und den löslichen Akazienfasern: Sie optimieren dein Darmmilieu und fördern die Regeneration der Zellen in deiner Darmschleimhaut. Das ist wichtig zur Verhinderung von Zellveränderungen und zur ausreichenden Produktion von Muzin, deinem essenziellem Darmschleim. Und nicht nur das. Sie wirken bifidogen. Das bedeutet, dass sie die Anzahl deiner nützlichen Darmbakterien deutlich erhöhen können.

Ein so gepflegtes Innenleben regt die Darmmuskulatur an und fördert Entgiftung und Reinigung mit regelmäßigen und weichen Stuhlgang. Gerade bei Verstopfungen kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Akazienfasern auf natürliche und synergistische Weise schnell Abhilfe schaffen. Auch wer unter Divertikel, Ausstülpungen im Darm leidet, profitiert von der regelmäßigen Einnahme von löslichen Ballaststoffen. Die Studie aus dem „British Medical Journal“ zeigt, dass das Risiko für Darmdivertikel gesenkt werden kann.

Wenn du also eine Darmkur beginnst oder einfach mal etwas Gutes für deinen Darm tun möchtest, beginne mit wertvollen Ballaststoffen. Bestenfalls kombiniere Prä- und Probiotika. Akazienfasern sind ein reiner Naturstoff, der in löslicher Form perfekt mit deinen Darmbewohnern agiert und ein lebensfreundliches Milieu bereitet. Es ist bestens verträglich, ohne Nebenwirkungen und das ist die ideale Grundlage für dein gutes Bauchgefühl.

Bleib gesund!

 

Studiehttps://www.bmj.com/content/343/bmj.d4131

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