„Ab in die Wanne“

Bei Übersäuerung hilft ein Basenbad

 

 

Leistungsknick, Entzündungen, Schmerzen, Unverträglichkeiten, trockene Haut: Diese und andere chronische Störungen können auf eine Übersäuerung des Körpers zurückgehen. Sie entsteht durch einen belastenden Lebensstil, etwa durch ungesundes Essen, Suchtmittel oder Stress. Um die Säure-Basen-Balance im Körper wieder auszugleichen, kannst Du dir selbst viel Gutes tun – zum Beispiel mit einem Basenbad.

 

Säure-Basen-(Un-)Gleichgewicht im Blick

Optimal arbeitet der Organismus nur in einem bestimmten Säure-Basen-Verhältnis. Die körpereigenen Puffersysteme schaffen dazu unter gesunden Bedingungen eine ideale Balance zwischen saurem und basischem Milieu. Sind sie jedoch durch die Lebensweise überlastet, verlagert sich der Stoffwechsel in den sauren Bereich. Entzündungen, Schmerzen, oxidativer Stress, Haut- und Verdauungsprobleme nehmen zu, Energieumsatz und Regeneration gehen zurück. Chronische Erkrankungen können sich entwickeln.

Hier solltest Du zunächst die Ernährung auf den Prüfstand stellen:
Welchen Stellenwert nehmen Säurebildner wie Zucker, Nikotin, tierische Nahrungsmittel, Alkohol, Kaffee, verarbeitete Fette und Fertignahrung ein? Wie stark ist basenfördernde Nahrung wie frisches Gemüse und Obst – und natürlich Wasser – vertreten? Welche inneren und äußeren Stressoren sorgen dafür, dass Du nur selten zufrieden und häufig unter Druck bist? Zum anderen helfen Basenbildner, die über die Haut wirken. Dazu eignet sich eine Badekur. Sie regt den Körper an, überschüssige Säuren abzugeben und die Durchblutung der Haut anzukurbeln.

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Quelle: Unsplash Bhaumik Kaji

Aus was besteht ein basisches Badesalz?

Hauptbestandteile, die dem Badewasser in Form von Pulver zugefügt werden, sind Meersalz, Natriumcarbonat (Natron) und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium. Dabei macht Natron das Badewasser basisch und löst zusammen mit den weiteren Inhaltsstoffen Säuren aus dem Körper. Gleichzeitig werden die wertvollen Mineralstoffe aus der Sole aufgenommen.

Wie sieht die Vorbereitung aus?

Suchte man früher dazu heiße Quellen auf, lässt sich die Badekur heute ganz einfach zu Hause durchführen: Während das Wasser in die Wanne einläuft, gibt man den basischen Badezusatz hinzu, bis ein pH-Wert im basischen Bereich von ca. 8 bis 9,5 erreicht ist. Dies kann man leicht mit einem pH-Messtreifen z. B. aus der Apotheke prüfen. Je nach Härtegrad des Wassers sind 3–5 EL notwendig. Tipp: Wenn Du keine Badewanne hast, kannst Du auch ein basisches Fußbad durchführen. Auch dies kann eine gute Wirkung auf den Organismus erzielen.

Was passiert beim Basenbad?

Der einfache Mechanismus: Das basische Wasser zieht über die Haut Säuren aus dem Körper ab, der pH des Badewassers sinkt dadurch messbar. Man spricht von Osmose. Wie man heute weiß, lösen sich dabei zunächst Giftstoffe von der Oberfläche der Haut. Daraufhin können weitere Säureschlacken aus dem Körper ausgeschieden werden. Zudem gelangen wertvolle Mineralstoffe in die Haut. Ihr Zustand verbessert sich spürbar.

Durch sanftes, aber langanhaltendes Massieren der Haut mit einer weichen Bürste oder einem Waschlappen löst man zusätzlich abgestorbene Hautzellen und unterstützt den Stoffwechsel und die Ausscheidung. Die Poren öffnen sich, Hautstörungen, Juckreiz und unangenehmer Körpergeruch gehen zurück. Die Haut wird weich, glatt und rosig. Daher dienen Salzbäder schon seit der Antike zur Behandlung von Schuppenflechte, Ekzemen, aber auch Rheuma und Stresserkrankungen.

Wie lange dauert ein Basenbad?

Für ein Basenbad kannst Du, im Gegensatz zu gewöhnlichen Vollbädern, rund eine Stunde einplanen. Du solltest dafür aber nicht zu heiß baden, sondern nur angenehm warm (nicht über 38 °C). Bei Bedarf regelmäßig etwas heißes Wasser zugeben, um die Temperatur zu halten. Eine Kerze und eine Duftlampe mit ausgleichenden ätherischen Ölen wie Lavendel, Melisse und Bergamotte verstärken die tief entspannende Wirkung des Basenbades. Auf Badezusätze oder Aromen sollte man aber lieber verzichten, um die osmotische Wirkung nicht zu bremsen und die Haut nicht zu reizen. Als ideale Ergänzung kannst Du vorher ein basisches Getränk vorbereiten, etwa einen Basentee oder Mineralwasser mit hohem Hydrogenkarbonatanteil.

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Quelle: Unsplash Maddi Bazzocco

Was ist zu beachten?

Bei hohem Blutdruck oder Herz-Kreislauf-Beschwerden solltest Du vor jeder Badekur einen Arzt befragen. Außerdem darf das Badesalz nicht an offene Hautstellen oder verletzte Haut gelangen. Für eine Badekur nimmst Du zweimal wöchentlich über vier bis sechs Wochen ein Basenbad – am besten abends als entspannenden Tagesabschluss.

Wie sieht die Pflege danach aus?

Dusch Dich nach dem Bad nicht mehr ab, sondern tupfe Dich nur vorsichtig trocken. So bleiben die Mineralien auf und in der Haut. Nach Möglichkeit solltest Du ausnahmsweise auch auf Eincremen verzichten und Dich danach noch 30 Minuten nachruhen.

Arktis BioPharma GmbH & Co. KG

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