Eine Darmsanierung ist wie die Entrümpelung eines chaotischen Zimmers. Unnötige Sachen werden ausgeräumt, zurück bleibt nur das, was wirklich sinnvoll ist. Dieser Gedanke lässt sich hervorragend auf dein größtes inneres Organ übertragen.

Schließlich finden sich auch hier überflüssige Substanzen, die den Darm und somit auch den Stoffwechsel belasten können. In der Naturheilkunde wird die Darmreinigung als Allroundtalent eingesetzt.

Wir schauen uns heute gemeinsam an, was der Frühjahrsputz im Darm wirklich bringen kann und was du dafür brauchst.

Was ist eine Darmsanierung?

Zugegeben, eine Darmsanierung hört sich wie ein invasives Verfahren an, das so gar nicht nach Spaß klingt. Allerdings muss sich niemand vor dem Prozedere fürchten. Im ersten Schritt geht es darum, den Darm zu reinigen. Dann sollen unerwünschte Substanzen, insbesondere schädliche Pilze und Bakterien, höflich aber bestimmt aus dem Körper geleitet werden. Im letzten Schritt, der sehr entscheidend ist, wird die Darmflora wiederaufgebaut. Hier findet also die eigentliche Sanierung statt.

Du fragst dich vielleicht, was der Unterschied zwischen einer Darmsanierung und Darmreinigung ist. Wie der Name schon sagt, wird bei einer Darmreinigung der Darm gereinigt. Das kann aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

Zum Beispiel wenn eine Koloskopie bevorsteht. Stuhlreste würden die freie Sicht auf den Darm insoweit trüben, dass eine gute Beurteilung nicht möglich ist. Eine Darmreinigung wird hier mit Einläufen oder Abführmittel möglich gemacht.

Eine Darmsanierung hat größere Ziele. Zwar ist die Darmreinigung häufig ein Teil des Vorhabens, aber eben nicht der Mittelpunkt. Der liegt nämlich bei einer Darmsanierung auf dem Aufbau der Darmflora.

Eine Darmsanierung hat es auf die Darmflora abgesehen

Das hört sich jetzt erst einmal negativ an, dabei möchte eine Darmsanierung dem dort florierenden Mikrokosmos nur auf die Sprünge helfen. Schnall dich an, denn jetzt kommen harte Fakten. In deinem Darm tummeln sich bis zu 100 Billionen Bakterien.

Damit hast du mehr Bakterien in deinem Organismus als Körperzellen. Beeindruckend, nicht wahr? Viele nennen den Darm ihr Zuhause. Wer jetzt angewidert „Igitt“ ruft, sollte zunächst innehalten. Schließlich handelt es sich dabei um ein einvernehmliches Wohnverhältnis. Du lebst also in Symbiose mit ihnen.

Nicht alle wollen dein Bestes. So gibt es auch schlechte Vertreter, die deine Gesundheit gefährden können. Das Zauberwort heißt allerdings: Balance. In einem gesunden Darm finden sich weitaus mehr gute Bakterien, als schlechte. Sie helfen dabei, die Nahrung zu zersetzen und Serotonin, kurzkettige Fettsäuren sowie Vitamin K zu bilden.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist, dass sie dein Immunsystem bei der Entwicklung unterstützen. Der Bauch hilft also dabei, Krankheitserreger zu bekämpfen. Kein Wunder, versteckt in deinem Darm befindet sich die größte Anzahl an Immunzellen.

Problematisch wird es aber dann, wenn die schlechten Bakterien zunehmen. Mediziner sprechen dann von einer Fehlbesiedlung der Darmflora. Warum das so kritisch ist?

Ein Ungleichgewicht der Darmflora provoziert Krankheiten

In einer ausgeglichenen Darmflora haben gute Bakterien das Sagen. Sie sorgen dafür, dass schlechte Bakterien nur in der Minderzahl vorhanden sind. Das ist zumindest die Wunschvorstellung.

Allerdings sieht es bei vielen Menschen im Darm ganz anders aus. Schlechte Bakterien scheinen sich quasi grenzenlos zu vermehren, hier haben gute Vertreter schon lange nicht mehr die Oberhand.

Die Wissenschaft hat festgestellt, dass zahlreiche Erkrankungen mit einer Dysbalance im Darm zusammenhängen. So wird angenommen, dass eine ungünstige Besiedlung der Darmflora Folgendes begünstigen kann:

Die Thesen findest du zu gewagt? Nun, es gilt noch einige Einflussfaktoren zweifelsfrei zu beweisen. Dennoch gibt es bereits wissenschaftliche Hinweise darauf, dass das Mikrobiom eine große Macht hat und das Wohlbefinden nachhaltig beeinflusst.

 Gut zu wissen!
Eine florierende und gesunde Darmflora scheint von entscheidender Bedeutung für das Wohlergehen von Psyche und Körper zu sein. Falsche Ernährung, Stress und Medikamente wie Antibiotika können die empfindlichen Helfer im Darm auf ein beängstigendes Maß reduzieren.

Wann macht eine Darmsanierung Sinn?

Nun haben wir viel darüber gelernt, wie wichtig die Darmflora für dein Wohlbefinden ist. Daraus hast du bestimmt bereits geschlussfolgert, dass wir dem Mikrobiom im Bauch mehr Beachtung schenken müssen. Genau das können wir mit einer Darmsanierung.

Das Ziel ist dabei, schädliche Substanzen aus dem Körper zu leiten und sinnvolle Helfer zu vermehren. Somit soll es gelingen, die Darmflora in ein günstiges Verhältnis zu verschieben, umso das Wohlbefinden zu steigern.

Schauen wir uns gemeinsam konkret an, wann eine Darmsanierung sinnvoll sein könnte.

1. Darmsanierung nach Magen-Darm-Infekten

Eine Magen-Darm-Grippe ist unangenehm. Wenn du dich bereits besser fühlst, kann dein Mikrobiom im Darm noch mit den Auswirkungen zu kämpfen haben.

Ein solcher Infekt kann nämlich dazu führen, dass sich schadhafte Bakterien deutlich vermehren und so die gesunde Vielfalt bedrohen. Das kann auch der Grund dafür sein, dass du dich auch nach überstandener Krankheit noch mit Verdauungsproblemen herumschlägst.

2. Darmsanierung nach Antibiotikaeinnahmen

Kaum etwas wirkt sich so verheerend auf die Darmflora aus wie Antibiotika. Die Medikamente haben das Ziel Krankheitserreger, genauer gesagt schadhafte Bakterien, abzutöten. Das gelingt in der Regel auch.

Leider fallen auch gute Bakterien dem Antibiotikum zum Opfer. Die Folge: Die Darmflora ist im Ungleichgewicht.

3. Darmsanierung bei unvorteilhafter Ernährung

Die Ernährung nimmt einen großen Einfluss auf die Zusammensetzung deiner Darmflora. Während Süßigkeiten und stark verarbeitete Produkte in dem Zusammenhang als ungünstig bezeichnet werden, liebt dein Darm gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel.

Eine Darmsanierung wird von vielen Menschen durchgeführt, die sich vorgenommen haben, in Zukunft ihrem Darm mehr Wohlwollen entgegenzubringen.

4. Darmsanierung bei Darmpilzen

Kein Grund, Darmpilze zu dramatisieren. Schließlich sind Mediziner der Meinung, dass der Nachweis von Pilzen alleine noch keine Krankheit darstellt. Tatsächlich scheinen viele Menschen mit ihnen friedlich zusammenleben zu können.

Allerdings führt die Naturheilkunde zahlreiche Beschwerden wie Müdigkeit und Infektanfälligkeit auf eine Besiedlung mit Darmpilzen zurück. Die lästigen Hefepilze werden übrigens mit Milieustörungen in Verbindung gebracht.

Die Einnahme von Antibiotika und Cortison sowie eine sehr zuckerreiche Ernährung kann Pilzen eine optimale Grundlage liefern. Bei einem Pilz-Verdacht wird eine Darmsanierung ebenfalls häufig empfohlen.

Darmsanierung in 3 Schritten

Quelle: Unsplash

Darmsanierung in 3 Schritten

Die Darmsanierung setzt auf verschiedene Schritte. Zunächst wird eine gute Basis geschafft, auf der sich die kleinen Helfer gerne ansiedeln. Danach erfolgt die Aufforstung nützlicher Kleinstlebewesen.

1. Schritt: Darmreinigung

Bevor du in deinen eigenen vier Wänden sanierst, wird zunächst alles herausgeschafft. So ist es auch bei einer Darmsanierung. Die Darmreinigung dient als einleitende Maßnahme. Mit natürlichen Abführmitteln wie Glaubersalz oder Bittersalz ist das möglich. Beides bekommst du direkt in der Apotheke. Eine Alternative sind Einläufe, auch als Colon-Hydrotherapie bezeichnet.

Nur Mut: Eine Darmreinigung ist nicht so unangenehm, wie sie klingt. Laut Erfahrungsberichten fühlst du dich danach sogar befreit und motiviert, von jetzt an nur noch „Gutes“ in deinen Körper zu befördern.

Gut zu wissen!
Eine reinigende Wirkung auf den Darm soll auch Flohsamenschalenpulver in Kombination mit der Mineralerde Bentonit oder Zeolith haben. Das Mischungsverhältnis beträgt dabei 1:1.
Auf ein Glas Wasser kommen ein Teelöffel Flohsamen und ein Teelöffel Bentonit oder Zeolith. Das Ganze trinkst du zweimal am Tag auf nüchternem Magen. Direkt danach trinkst du noch ein weiteres Glas Wasser.

2. Schritt: Beseitigung von schädlichen Keimen

In diesem Schritt geht es unerwünschten Untermietern an den Kragen. Pilzen soll mit dem Wirkstoff Nystatin zu Leibe gerückt werden. Als Tablette oder Trinklösung ist er rezeptfrei erhältlich. Die Substanz wirkt ausschließlich im Verdauungstrakt und schädigt die Zellmembranen von Pilzen. Häufig wird dazu geraten, Nystatin über zwei Wochen hinweg einzunehmen.

Begleitend dazu empfiehlt sich eine Anti-Pilz-Diät, um die lästigen Begleiter auszuhungern. Schließlich ernähren sie sich hauptsächlich von Zucker.

In dieser Zeit solltest du den Verzehr von Kohlenhydraten und Zucker herunterschrauben. Fruchtzucker, Honig und Haushaltszucker stehen dabei auf der Roten Liste.

Gut zu wissen!
An Nystatin und dem Einsatz während einer Darmsanierung scheiden sich noch immer die Geister. Auch wir möchten hier keine Empfehlung aussprechen, sondern lediglich aufklären. Fakt ist, Nystatin ist keine Pflichtveranstaltung. Du kannst gemeinsam mit einem Arzt oder Heilpraktiker entscheiden, ob eine Behandlung mit Nystatin in deinem Fall sinnvoll ist. Alternativ kannst du den zweiten Schritt auch einfach weglassen.

3. Schritt: Probiotika zur Aufforstung

An dieser Stelle kommt mein Lieblingsschritt, denn nun kannst du deinem Körper fleißige Helfer zur Seite stellen. Mit probiotischen Produkten soll es gelingen, die Darmflora wieder auf Vordermann zu bringen. Joghurt und fermentierte Lebensmittel sind eine Art. Besser kontrollierbar sind Probiotika in Form von Nahrungsergänzungsmitteln.

Hersteller geben dabei genau an, welche Bakterienstämme enthalten sind und wie viele der kleinen Lebewesen sich in einer Kapsel befinden. Ein echter Vorteil, denn so verlierst du den Überblick nicht. Natürlich spricht nichts dagegen, probiotische Lebensmittel ergänzend zu verputzen.

Gut zu wissen!
Die Dauer der Darmsanierung hängt auch davon ab, wie es um deine Darmflora steht. In der Regel wird zu drei Monaten geraten.

Darm auf zack: das Arktis BioPharma „Sanierungspaket“

Wenn du deinem Darm mehr Aufmerksamkeit schenken möchtest, haben wir genau das Richtige für dich. Ein besonderes Paket wäre für dich die folgende Produktauswahl, die Rücksicht auf die empfindliche Darmflora nimmt.

In der Grundausstattung sollten unserer Meinung nach enthalten sein:

Die Idee dahinter ist, dass die verschiedenen Produkte ineinandergreifen und so dein Ökosystem im Darm unterstützen. Herbal soll zur „Grundreinigung“ dienen. Es besteht aus einer herausragenden Kombination: 19 Kräuter, organische Säuren und ausgewählte Milchsäurekulturen vereint das Produkt. Im Anschluss haben unser Premium und Grow die Aufgabe, das Milieu in deinem Darm zu optimieren.

Arktis Premium vereint 9 verschiedene Bakterienkulturen, die als wertvoll für den menschlichen Organismus angesehen werden. Dazu gibt es Vitamin D, das wichtig für das Immunsystem ist.

Unser Arktis Grow hat es ebenfalls in sich. Die enthaltenen Akazienfasern stellen 80 % lösliche Ballaststoffe zur Verfügung. Schließlich haben auch deine Darmbakterien Hunger. Sie verspeisen Ballaststoffe mit Vorliebe und können sich vermehren, wenn sie gut im Futter sind.

Kleiner Tipp am Rande: Du kannst Arktibiotic zusammen mit Arktis Grow in einer Portion anrühren. Das ergänzt sich super!

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Quellen:

  1. https://www.scinexx.de/dossierartikel/mehr-bakterien-als-eigene-zellen/
  2. https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Stoerungen-im-Darm-machen-krank/
  3. https://www.aerzteblatt.de/archiv/177992/Das-Mikrobiom-Einfluss-auf-Adipositas-und/
  4. https://www.nature.com/articles/s41564-018-0337-x
  5. https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/darmpilze-diagnose-ist-noch/
  6. https://www.naturheilkunde.de/naturheilverfahren/darmsanierung/
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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Begleiten Sie die Diskussion One Comment

  • Ich wusste nicht von der Existenz der Darmsanierung als proaktives Verfahren zum Aufbau der Darmflora. Die psychologische Hörde bei mir, meinen Darm ohne irgendwelche Symptome oder Beschwernisse sanieren zu lassen, ist zugegebenermaßen ziemlich hoch. Im Unterschied zur Darmsanierung ist aber die Darmreinigung vor einer Koloskopie unumgänglich – ich sollte deshalb diese Hürde schnell überwinden.

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