Bei Spitzensportlern sind Nahrungsergänzungsmittel beliebt. Sie können dabei helfen, Nährstoffdefizite zu beheben. Entsprechende Präparate werden auch gerne eingesetzt, um den Körper während kräfteraubender Trainings zu unterstützen.

Wenn Pillen und Pulver im Einsatz sind, macht sich tief im Inneren ein unangenehmes Gefühl breit. Was ist, wenn ich nach der Einnahme positiv auf Dopingmittel getestet werde? Das wäre für Spitzensportler fatal. Um das zu verhindern, wird die Dopingpräventionsplattform für Nahrungsergänzungsmittel aktiv.

Was ist Doping?

Wir alle kennen den Begriff, aber was steckt hinter dem kleinen Wort, das dazu führen kann, dass selbst langjährige Trainingsmaßnahmen zunichte gemacht werden?

Seit dem Jahr 2004 gibt es eine festgesetzte Doping-Definition. Sie wurde von der World Anti-Doping Agency (WADA) ins Leben gerufen. Sportler, die sich mit Doping-Vorwürfen auseinandersetzen müssen, haben vermutlich einen oder mehrere Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen auf ihrem Konto.

Der entsprechende Katalog ist recht lang. Kürzen wir das Ganze ab. Sportler werden dann zurecht abgestempelt, wenn sie unerlaubte medizinische Substanzen oder ausgewählte unzulässige Methoden anwenden, um ihren Körper zu mehr Leistung zu zwingen.

Übrigens verstößt auch derjenige, der Beihilfe zum Doping leistet. Zudem fallen nicht nur die Einnahme und der Besitz unerlaubter Substanzen, sondern auch die Umgehung einer Probeentnahme unter die gängigen Verstöße. Selbst der Versuch zu dopen stellt einen Verstoß dar. Zunächst wird der Eindruck erweckt, dass die Regelung recht hart ist, aber stell dir mal folgende Situation vor:

Du bist ehrgeizig und voll motiviert. Dazu hast du auch einen Grund, schließlich trainierst du die letzten Jahre ausschließlich auf diesen Wettkampf hin. Dein Konkurrent hat nicht nur halb so viel für den potentiellen Erfolg getan. Trotzdem schlägt er dich scheinbar mühelos. Der Frust ist groß. Zumal er seinen Sieg ausschließlich Dopingmitteln zu verdanken hat. Um diese unfairen Konkurrenzkämpfe zu vermeiden, wurden die zahlreichen Regelungen getroffen.

Doping: Sportler in der Antike hatten es faustdick hinter den Ohren

Du denkst, Doping ist eine neue Erfindung? Nicht im Geringsten. Bereits in der Antike wurden Sportwettkämpfe manipuliert. Das gelang mit stimulierenden Substanzen. Sie alle hatten das Ziel, Vorteile im Wettkampf zu verschaffen.

Vielleicht wurde auch früher bei den Olympischen Spielen geschummelt. Schließlich gab es bis Ende der sechziger Jahre keine klaren Regelungen, die dopingrelevante Substanzen zum Thema machten.

Das änderte sich jedoch, nachdem es im gleichen Jahrzehnt vermehrt zu Todesfällen im Radrennsport kam. Die Übeltäter hießen Amphetamine. Eingenommen haben sie die Rennradfahrer regelrecht beflügelt, allerdings erhöhen sie auch das Risiko für Unfälle. Die Sportverbände zogen alle Register und stellten von dort an Antidoping-Regeln auf.

Zunächst traf es Stimulanzien und Narkotika. Später wurde das Verbot weiter gefasst und zusätzliche Substanzklassen fielen unter das Doping.

Schon gewusst?
Besonders erschüttert zeigten sich die Menschen im Fall von Tom Simpson. Er nahm im Jahr 1967 Amphetamine ein und brach daraufhin auf der Tour de France zusammen. Später wurden die Substanzen in Kombination mit einer extremen Temperatur für den Tod verantwortlich gemacht.

Dieser und andere Fälle zeigen, wie wichtig es ist, bestimmte Substanzen zu verbieten. Durch eine unvorhersehbare Wechselwirkung und die hohe Belastung, der sich Sportler aussetzen, kann es zu schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit kommen.

Profi-Athleten laufen und rennen auf der Sportstrecke

Quelle: Unsplash

Ungewollt gedopt: So kann es zu Dopingskandalen kommen

Eines möchten wir direkt betonen: Nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel bringt eine positive Dopingprobe hervor. Allerdings kann ein Nachweis tatsächlich vorliegen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Eine Verunreinigung kann beispielsweise dazu geführt haben. Das ist gar nicht so selten, wie gedacht. Rückstände während des Abfüllprozesses können ein Nahrungsergänzungsmittel verunreinigen.

Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Substanzen vorsätzlich hinzugefügt wurden, um eine leistungssteigernde Wirkung beim Anwender zu erzeugen.
Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) rät daher dazu, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln genau zu hinterfragen.

Für Sportler heißt das aber nicht unbedingt, dass sie einen Verzicht üben müssen. Vielmehr geht es darum, Präparate einzunehmen, die keinen Raum für Spekulationen oder positive Tests geben.

Schon gewusst?
Auch wenn hierzulande eine Deklarationspflicht herrscht, halten sich nicht alle Hersteller daran. Insbesondere billige Präparate aus Fernost können (unzulässige) Substanzen enthalten, die nicht auf der Verpackung ersichtlich sind.

Verbotene Substanzen: Hier schrillen die Alarmglocken

Doping kennen wir aus dem Fernsehen. Dort fließen nicht selten Tränen, wenn Sportler vom Wettkampf ausgeschlossen werden, weil sie einen positiven Dopingtest haben. Nicht immer ist es den Spitzensportlern klar, was gerade geschieht.

Im Jahr 2014 sorgte ein importiertes Nahrungsergänzungsmittel bei den Olympischen Winterspielen für Furore. Es enthielt die Substanz Methylhexanamin und löste einen Dopingskandal innerhalb der deutschen Mannschaft aus.

Wen es interessiert: Methylhexanamin wird der Gruppe der Amine zugeordnet. Das Ziel ist, kurzfristig mehr Power zu erlangen und so die Leistung in die Höhe zu treiben. Klingt gut, ist aber illegal.

Wer Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, setzt sich grundsätzlich der Gefahr eines positiven Dopingtests aus. Allerdings gibt es eine gute Möglichkeit, diesem Risiko zu entgehen, dazu später mehr.

Wer denkt, verunreinigte Produkte sind die Ausnahme, irrt. Muskelaufbauende Anabolika sind sogar im Internet erhältlich. Manche Anbieter geben das unverhohlen zu. Bei anderen gibt es die bereits erwähnte Problematik, dass nicht alle Substanzen aufgeführt sind. Damit steht der Sportler vor dem Problem, dass er unter Umständen etwas einnimmt, was er nicht zu Gesicht bekommen hat.

Du möchtest Zahlen? Hier ein interessanter Fakt: Das europäische Schnellwarnsystem RASFF gibt an, dass jedes Jahr rund 50 Meldungen auftauchen. Im Fokus stehen unzulässige pharmakologisch wirksame Substanzen, die sich in Nahrungsergänzungspräparaten für Sportler befinden. Übrigens können auch Fitnessprodukte die umstrittenen Stoffe enthalten.

Schon gewusst?
Immer wieder sorgen Substanzen wie Methylhexanamin, anabole Steroide wie Metandienon, Oxandrolon oder Stanozolol für Diskussionen. Sie können nicht nur zu einem Ausschluss vom Wettkampf führen, sondern auch die Gesundheit der Sportler massiv beeinträchtigen.

Wer Dopingsubstanzen einnimmt, läuft Gefahr, schwere Leberschäden, Herzprobleme oder psychische Veränderungen zu erleiden. Wer mit den Dopingmitteln gewinnen möchte, verliert also in jedem Fall.

Nahrungsergänzungsmittel im Sport: Kölner Liste schafft Sicherheit

Irgendwie ist es eine Crux. Sportler möchten eventuellen Defiziten entgegenwirken und dem Körper die Nährstoffe liefern, die er benötigt. Nur so gelingt es, Ziele in greifbare Nähe zu rücken.

Allerdings kann der Sportler sich unwissentlich ins Aus bringen, wenn er Substanzen einnimmt, die nicht im Einklang mit dem Dopinggesetz stehen. Wie bereits erwähnt, gibt es Produkte, bei denen zurecht gezweifelt werden kann.

Um Fitnessbegeisterten einen Ausweg zu geben, wurde die sogenannte Kölner Liste ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Initiative aus dem Sport. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich über Nahrungsergänzungsmittel informiert werden kann, die ein minimiertes Dopingrisiko besitzen.

Auf diese Weise können Manipulationen und der unbeabsichtigten Beimengung von kritischen Substanzen entgegengewirkt werden. Das schützt in erster Linie die Sportler. Auch die Hersteller haben etwas davon. Schließlich werden sie durch die verunreinigten Produkte in Misskredit gebracht und haben nicht selten mit Vorurteilen zu kämpfen.

Die Kölner Liste schafft Sicherheit, indem sie Informationen zu den jeweiligen Nahrungsergänzungsmitteln veröffentlicht. Im Jahr 2019 sucht die Dopingpräventionsplattform für Nahrungsergänzungsmittel noch immer seinesgleichen, und zwar weltweit. Am Ende ist sie noch lange nicht. Durch die fachliche Unterstützung der NADA gelingt es, die Plattform weiter auszubauen. Eine gute Aussicht – für Sportler und seriöse Nahrungsergänzungsmittel-Anbieter.

Schon gewusst?
Mit wenigen Handgriffen kannst du unerwünschten Substanzen auf die Spur kommen. Auf der Webseite der Kölner Liste gibt es ein Suchfeld. Dort gibst du einfach den Namen des Produktes an.

Wird das Präparat geführt, erhältst du nun mit einem Klick wertvolle Informationen. So zum Beispiel, ob an dem Verarbeitungsprozess Unternehmen beteiligt sind, die Anabolika oder Prohormone herstellen. Diese Information ist wichtig, denn so können Rückschlüsse auf Verunreinigungen gezogen werden.

Kölner Liste macht auch für Freizeitsportler Sinn

Du bist kein Spitzensportler und musst dich vor Dopingtests nicht fürchten? Trotzdem möchten wir dir die Plattform ans Herz legen. Schließlich ist deine Gesundheit dir bestimmt wichtig. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass illegale Substanzen in der Regel mit massiven Langzeitschäden in Verbindung gebracht werden können.

Daher hast du mit Sicherheit auch Interesse daran, nur das einzunehmen, was deinem Körper nicht schadet.

Bevor du ein neues Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, lohnt sich also ein Check auf: www.koelnerliste.com

Arktis Biopharma mischt mit

Wir als Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller und -Anbieter unterstützen die Initiative „Kölner Liste“. Auch für uns haben eine einwandfreie Qualität und Sicherheit für Sportler oberste Priorität. Wie du siehst, sind wir mit zahlreichen Produkten vertreten, die bei Fitnessbegeisterten beliebt sind.

Produkt Datenbank

So zum Beispiel mit unseren Mixturen, die wertvolle Darmbakterien enthalten. Sie sind für Sportler deshalb so interessant, da eine gesunde Darmflora das Immunsystem aufrechterhält. Wenn Sportler etwas nicht gebrauchen können, sind das krankheitsbedingte Trainingsausfälle.

Neben unserem Arktibiotic Select und Arktibiotic Stress Compens sind auch Arktis Galactose und Arktis Glutamin interessant. Schließlich versorgen sie den Körper mit Nährstoffen, die auch für einen aktiven Lebensstil wichtig sind.

Das gleiche gilt übrigens für unser Arktis Vitamin D3 Liquid. Unser Arktis Grow Akazienfaser-Pulver wurde ebenfalls in die Kölner Liste aufgenommen.

Zusammengefasst bedeutet das…..

….wenn du Sicherheit beim Sport haben möchtest, solltest du auf seriöse Anbieter und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungspräparate setzen. Die Kölner Liste gibt eine gute Orientierungshilfe und führt Produkte auf, die für Sportler interessant sind. Darunter auch die Produkte von Arktis BioPharma.

Quellen:

  1. https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arzneimittel/fachthemen/doping/index.htm
  2. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/projekt-klartext-nem/gewonnen-und-trotzdem-verloren-ungewollt-gedopt-13400
  3. https://www.nada.de/medizin/nahrungsergaenzungsmittel/
  4. https://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank?suche=for%20you%20eiwei%C3%9F%20power
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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