Entspannung verhilft uns zu neuer Kraft und lässt stressige Tage blasser erscheinen. Wir fragen uns heute, wie Entspannung richtig geht und ob es dabei ein Patentrezept gibt.

Natürlich wagen wir wieder einen Blick in das Innere deines Körpers. Ich verrate dir, was bei Stress und bei Entspannung in deinem Organismus passiert. Auch die besten Hilfsmittel und Techniken zum Durchatmen dürfen nicht fehlen.

Du bist nicht du, wenn du gestresst bist

Lass einen üblichen Tag in deinem Leben einmal Revue passieren. Mit Sicherheit gibt es dort so einige Stressfallen. Auch wenn du dich noch so bemühst, Stress und Hektik lassen sich nicht komplett vermeiden.

Immer wenn du in Stress gerätst, schüttet dein Körper Dopamin, Adrenalin und Cortisol aus. Diese kleinen Helfer sorgen dafür, dass du leistungsfähiger bist. Früher hatten die Hormone einen gänzlich anderen Zweck. Sie sicherten das Überleben, zum Beispiel, wenn du vor Feinden fliehen musstest.

Dein Organismus setzt heute auch Stresshormone frei, wenn es nicht um das Überleben geht. So reichen häufige Terminwechsel oder hohe Erwartungen von Chefseite aus, um die Biochemie in Gang zu bringen.

Wichtig ist, diese Stresshormone wieder abzubauen. In grauer Vergangenheit funktionierte das automatisch bei der Jagd oder Flucht. Heute sind wir eher bewegungsträge.

Dadurch werden die produzierten Stresshormone nicht so schnell abgebaut, wie nötig. Ein gefährliches Spiel, denn ein permanenter Anstieg der Stresshormone kann über lange Zeit zu einer großen Herausforderung werden. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Stoffwechselstörungen und Schlafprobleme können die Folge sein.

Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche leidet. Genau deshalb, ist ein Fahrplan für eine regelmäßige Entspannung so wichtig.

Gut zu wissen!
Dir entgleiten nicht nur häufiger deine Gesichtszüge, sondern auch deine Laune? Dann bist du wahrscheinlich zu gestresst. Denke daran: Entspannung muss regelmäßig erfolgen, damit sie wirkt.

Drück die Pausetaste!

Nun wissen wir, welche Hormone deinen Körper fluten, wenn du gestresst bist, aber was passiert eigentlich während der Entspannung? Jetzt übernehmen die Gegenspieler das Zepter. Botenstoffe wie Endorphine oder GABA haben nun das Sagen. Sie sorgen dafür, dass du dich deutlich entspannt und gelassen fühlst.

Der Puls senkt sich, der Blutdruck sinkt, deine Muskeln entspannen sich und dein Geist geht auf Reisen. Hört sich gut an? Unbedingt, denn so kannst du nicht nur neue Energie schöpfen, sondern auch deiner Psyche einen dringend benötigten Leerlauf verpassen.

So entspannt sich die Bevölkerung

Bei all den Vorteilen muss doch überall Entspannung herrschen, sollten wir meinen. Wir wissen aber auch, dass die Umsetzung im Alltag gar nicht so leicht ist. Es gibt zu viele Stressfallen, zu viele Ablenkungen.

Eine Studie der Techniker Krankenkasse hat 1200 Menschen befragt. Mehr als 50 % haben angegeben, sich permanent gestresst zu fühlen. Natürlich wurde auch in Erfahrung gebracht, wie die Personen dann mit Stress umgehen. Das Ergebnis: 46 % beißen die Zähne zusammen und halten einfach durch.

Das mag für den Moment funktionieren, langfristig kann diese Art der Stressbewältigung aber ernsthafte Folgen nach sich ziehen.
Die Befragung gab auch einen interessanten Überblick darüber, welche Entspannungsstrategien an der Spitze stehen. Ganz oben steht demnach das Hobby, dann folgen Faulenzen und Familie. Auch Gartenarbeit, Musik und Lesen sind beliebt.

Wie sich Menschen hierzulande entspannen, hängt unter anderem vom Alter ab. Während junge Menschen das Internet als Entspannungsquelle vorziehen, konzentrieren sich Senioren auf ein Ehrenamt oder schlichtweg ein Bier.

Gut zu wissen!
Gegen ein Gläschen Alkohol ab und zu ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings solltest du hellhörig werden, wenn du Bier und Co. benötigst, um abschalten zu können. Übrigens: Bei starkem Alkoholkonsum schlafen wir tendenziell schlechter, damit ist auch die so wichtige Regeneration futsch.

Bringe in Erfahrung, was dich entspannt

Am Anfang jeder Entspannung sollte eine Strategie stehen. Die sorgt dafür, dass du nicht nur für den Moment, sondern nachhaltig von der Auszeit profitieren kannst. Das müssen keine hochtrabenden Konzepte sein. Viele Menschen lesen gerne, um den Fokus vom Stress zu nehmen. Andere können richtig durchatmen, wenn sie einen langen Marsch durch den Wald antreten.

Wieder andere lassen sich, so wie ich, gerne von einem guten Film berieseln, um alles herum zu vergessen. Entspannung ist eine sehr individuelle Sache. Es gibt kein Patentrezept.

Keiner kann dir vorschreiben, was dich entspannen soll. So kann es vorkommen, dass du dich regelrecht gestresst fühlst, wenn du ein Buch liest. Noch so viele Seiten und die Geschichte kommt nicht voran? Das ärgert dich? Vielleicht bist du einfach kein Buchtyp.

Auch wenn Entspannung häufig mit Leerlauf und Nichtstun verbunden wird, gibt es auch Menschen, die genau das Gegenteil benötigen. Sie profitieren von leichten Bewegungsprogrammen oder einem ruhigen Videospiel.

Gut zu wissen!
Wichtig ist, dass du realistisch einschätzt, ob dich die Entspannungsmaßnahme tatsächlich entspannt. Mit verkniffenen Augen und angespannten Fäusten vor dem Ballerspiel zu hocken, ist keine richtige Entspannung. Du solltest dich nach deiner Methode wesentlich stressfreier fühlen.

Entspannungsarten auf einen Blick

Du bist ein Entspannungsmuffel und hältst nichts von dem ganzen Chichi? Vielleicht bist du der festen Überzeugung, dass Entspannung bei dir nicht möglich ist. Ich möchte dir gerne das Gegenteil beweisen.

Dabei bin ich allerdings auf deine Hilfe angewiesen. Wichtig ist, dass du mitarbeitest und dich für die Möglichkeiten öffnest, sonst geht nichts. Natürlich musst du die Entspannungsarten nicht in Anspruch nehmen, wenn dir Faulenzen und ein gutes Buch bei ausreichend Entspannung helfen. Vielleicht geht aber noch mehr.

Entspannen mit Wärme: Sauna, Wärmflasche und eine Badewannen-Auszeit eignen sich wunderbar zur Förderung der Entspannung. Durch die Wärme lockert sich die Muskulatur. Wähle am besten einen Badezusatz, der dir bei der Entspannung hilft. Wie wäre es mit Lavendel?

Entspannen mit der Atmung: Deine Atmung hat einen großen Einfluss darauf, wie du dich fühlst. Nimm dir eine Auszeit und atme ganz bewusst tief in den Bauch ein und aus. Bereits nach wenigen Atemzügen fühlst du dich entspannter. Das Beste: Die kleine Atemübung kannst du auch im Büro oder unterwegs schnell umsetzen.

Entspannung mit Massagen: Zugegeben, Massagen sind nicht für jeden etwas. Manche Menschen können nicht entspannen, wenn sie durchgeknetet werden. Andere wiederum schalten wunderbar ab. Wenn du dich darauf einlässt, können Endorphine freigesetzt werden, die nicht nur deinen Stress abbauen, sondern auch deine Stimmung heben.

Gut zu wissen!
Es gibt viele Hilfsmittel, die dabei helfen können, eine tiefere Entspannung zu erreichen. Düfte, Musik, Farben und grüner Tee sind nur wenige Beispiele.

Reset drücken Entspannung

Quelle: Pexels

Für Technikfreaks: Entspannungstechniken

Du hast gerne einen Fahrplan, den du anwenden kannst? Kein Problem. Entspannungstechniken geben dir sozusagen ein Rezept für Entspannung. Bei regelmäßiger Durchführung erhöht sich deine Stresstoleranz und du findest schnell zurück in ein stressfreies Leben.

1. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Diese Entspannungstechnik darf nicht fehlen, denn sie hat sich bei vielen Menschen bereits bewährt. Kurz gesagt geht es darum, verschiedene Muskeln nacheinander für einige Sekunden anzuspannen. Danach lässt du sie wieder los und spürst, wie die Energie deinen Körper durchfließt. In einer Studie gelang es, zu beweisen, dass die Teilnehmer sich wesentlich besser gegen Stress behaupten konnten, nachdem sie diese Entspannungsstrategie für 6 Wochen angewandt haben.

2. Yoga

Yoga ist sehr beliebt. Es eignet sich für alle, die nicht nur stillsitzen wollen, sondern Bewegung mit Atemtechniken verbinden möchten. Obendrauf trainierst du mit Yoga auch noch deine Beweglichkeit.

Am besten wählst du einen Yogakurs, um deinen richtigen Stil zu finden. Es gibt nämlich viele verschiedene Yogaarten.

3. Qi Gong und Tai-Chi

Hilfe kommt auch aus Fernost. Qi Gong kann Blockaden lösen und Energie freisetzen. Dafür werden sanfte und fließende Bewegungen mit einer speziellen Atmung kombiniert.

Beim Tai-Chi handelt es sich eigentlich um eine asiatische Kampfkunst. Hier kommt es zu einem meditativen Effekt, indem du Muskeln anspannst und entspannst.

4. Autogenes Training

Hier benötigst du anfangs unbedingt professionelle Unterstützung. Unter Anleitung verfällst du in einen hypnoseartigen Zustand. So soll es gelingen, das Bewusstsein positiv zu beeinflussen.

Hier ist allerdings einige Geduld gefragt. Wenn du dabeibleibst, lernst du Techniken, die du auch im Alltag anwenden kannst, um Stress erfolgreich zu minimieren.

5. Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, dass du der momentanen Situation mehr Aufmerksamkeit schenkst. Dafür gibt es viele Gelegenheiten in deinem Alltag.

Zum Beispiel kannst du alle Dinge während deiner Morgenroutine in Zeitlupe erledigen. Klingt komisch, hilft aber dabei, deinen Alltag zu entschleunigen. Wenn du einen Spaziergang in der Mittagspause machst, achte auf deine Schritte und wie sich deine Beine dabei anfühlen.

ARKTIS BASENBAD

Du bist auf der Suche nach tiefer Entspannung und einer Möglichkeit, dem stressigen Alltag zu entfliehen? Wenn du genau hinhörst, merkst du, dass die Badewanne bereits nach dir ruft. Selbst wenn du kein Fan der Wanne bist, solltest du dieser Entspannungsmöglichkeit eine Chance geben.

Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen. Wie wäre es, wenn du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würdest? Das kann mit unserem ARKTIS BASENBAD gelingen.

Mit unserem basisch-mineralischen Badesalz steht Entspannung und Pflege auf dem Programm. Ein Basenbad hat zum Ziel, deinen Säure-Basen-Haushalt positiv und sanft zu beeinflussen.

Obendrein soll unser Produkt das saure Milieu deiner Haut neutralisieren und sie zur Selbstbefettung anregen.

Unser Tipp: Massiere deine Haut, während du ein Basenbad nimmst. Das legt nicht nur bei der Entspannung eine Schippe drauf, sondern kann auch deine Haut straffer und frischer erscheinen lassen.

Du hast keine Badewanne zu Hause? Kein Problem! Nimm doch einfach ein Fußbad mit unserem Badesalz.

Quellen

  1. https://www.tk.de/resource/blob/2026630/9154e4c71766c410dc859916aa798217/
  2. https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/4527/pmrdiss300309Abgabeversion.pdf
  3. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie/
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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