Neues Jahr, neue Vorsätze. Wenn wir ehrlich sind, handelt es sich aber in den meisten Fällen um die gleichen Ziele, die wir uns setzen. Wir sind also Wiederholungstäter. Das liegt daran, dass es in den Vorjahren mit unseren Vorstellungen nicht so recht geklappt hat.

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach? Häufig ist es genau umgekehrt. Ich verrate dir heute, warum mentale Stärke der Schlüssel ist, um Vorsätze tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Was ist mentale Stärke?

Mentale Stärke wird grundsätzlich als positive psychologische Eigenschaft verstanden. Viele Begrifflichkeiten werden damit in Verbindung gebracht. Vielleicht hast du schon einmal von dem Begriff Resilienz gehört. Resilienz wird auch als Immunsystem der Seele bezeichnet. Ein resilienter Mensch ist sozusagen ein Stehaufmännchen.

Aus Situationen, in denen andere Menschen verzagen, gehen sie gestärkt heraus. Mentale Stärke wird auch mit einem ausgeprägten Fokus auf die eigenen Bedürfnisse, Selbstsicherheit, Entschlossenheit und einem konstruktiven Umgang mit Fehlschlägen in Zusammenhang gebracht.

Mentale Stärke ist also nicht auf eine Eigenschaft begrenzt, sondern fasst mehrere Kompetenzen zusammen. Unterm Strich können wir sagen, wenn du mentale Stärke besitzt, kannst du besser mit Stress, Angst und Erwartungen umgehen. Übrigens auch mit deinen eigenen.

Darum machen wir Vorsätze

Die Klassiker unter den guten Vorsätzen sind Abnehmen, Rauchstopp und mehr Sport. Eigentlich ist es aber egal, was du dir zum Ziel gesetzt hast. Die Erfolgsquote ist in den meisten Fällen nicht davon abhängig, welcher Vorsatz in der Silvesternacht oder am Neujahrsmorgen gefasst wurde.

Was allerdings immer wieder auffällt, ist die schlechte Bilanz. Im Januar bist du noch voller Elan. Du erstellst ein eigenes Rezeptbuch mit gesunden Speisetipps, gehst dreimal die Woche joggen und achtest auf eine gute Körperhaltung.

Irgendwann zwischen Februar und März verliert sich das Engagement und zur Jahresmitte ist von der Motivation nicht mehr viel übrig geblieben. Aber woran liegt das?

Viele sind davon überzeugt, dass das auf mangelndes Durchhaltevermögen zurückzuführen ist. Allerdings ist das nicht die ganze Wahrheit. Schauen wir uns zunächst an, warum wir eigentlich so erpicht darauf sind, gute Vorsätze zu formulieren. Dafür gibt es drei gute Gründe.

  1. Du bist ein Optimist: auch wenn du jetzt gerade den Kopf schüttelst, ist es doch war. Menschen sind geborene Optimisten. Forscher wagen den Ansatz, dass uns das früher geholfen hat, durch den harten Tag zu kommen.
  2. Du magst Kontrolle: Jeder hat gerne Kontrolle. Vor allem über sein eigenes Leben. Sie gibt uns Sicherheit und Verlässlichkeit. Schließlich ist es ein schönes Gefühl, zu wissen, dass wir die Dinge selbst in der Hand haben.
  3. Du bist abergläubisch: Aberglaube wird häufig mit Naivität in Verbindung gebracht. Dabei verändert der Aberglaube unser Leben auf magische Weise. Du musst zugeben, dass der erste Tag eines Jahres irgendwie mythisch ist, während der 11. Oktober unter die Kategorie gewöhnlich fällt.
VORSÄTZE SCHEITERN NICHT OHNE GRUND

Quelle: Pexels

Vorsätze scheitern nicht ohne Grund

Nicht selten belügen wir uns selbst. Gerne stellen wir es dann als Notlüge oder als kleine Flunkerei dar. So ist es auch mit den guten Vorsätzen. Damit befinden wir uns in guter Gesellschaft. Niemand fragt dich im März, ob du schon all deine Vorsätze erreicht hast.

Das hat einen guten Grund, die anderen möchten nämlich ebenso wenig auf ihre gesetzten Ziele angesprochen werden. Am Ende reden wir uns ein, dass die Sportart nicht die richtige war, dass Abnehmen auch noch anders geht und dass wir immerhin viel aus der Erfahrung mitgenommen haben. Die guten Vorsätze werden begraben.

Vieles machen wir aus Selbstschutz und weil die Wahrheit einfach unbequem ist. Legen wir den Finger auf die Wunde und stellen fest, warum die Vorsätze eigentlich scheitern.

  1. Deine Ziele sind unrealistisch: Einer der häufigsten Gründe, warum Vorsätze nicht dauerhaft in die Tat umgesetzt werden können, sind Zielvorgaben, die unter Normalbedingungen nicht zu erreichen sind. Häufig entwerfen wir Wenn-Dann-Pläne. Wenn ich zu Abend esse, dann verzichte ich im Anschluss auf Süßigkeiten. Macht Sinn, ist aber schwer durchzuhalten. Schließlich haben wir alle mal das Verlangen nach etwas Süßem.
  2. Deine mentale Balance stimmt nicht: Unterschätze nicht, wie viel Einfluss deine mentale Stärke auf deinen Alltag hat. Sie ist in der Lage, Pläne ins Wanken zu bringen und sie in eine völlig andere Richtung zu steuern. Was dich aus der Balance bringt, ist ganz unterschiedlich. In vielen Fällen sind es Stress oder Konflikte im Umfeld.
  3. Deine Erwartungen sind zu groß: Wir neigen dazu, zu überschätzen, wie viel Wirkkraft unsere guten Vorsätze haben. Wenn du deinen Ernährungsplan umgestellt hast oder dreimal die Woche Sport treibst, wirst du mit Sicherheit abnehmen. Allerdings purzeln die Pfunde vielleicht nicht so schnell, wie du es dir erhofft hast. 

Vorsätze richtig formulieren

Zu verstehen, woran es scheitert, unterstützt uns dabei, die Ziele richtig zu setzen. Besonders wichtig ist, dass du dir erreichbare Aufgaben stellst. Zudem solltest du diese klar formulieren. Das geht so:

  • Nicht: „Ich möchte abnehmen“, sondern: „Ich verliere 10 Kilo“.
  • Nicht: „Ich möchte mehr Sport machen“, sondern: „Ich gehe dreimal die Woche ins Fitnessstudio“.
  • Nicht: „Ich möchte mich gesünder ernähren“, sondern: „Ich esse 3 Portionen Obst oder Gemüse am Tag“.

Schaffst du es, deine Ziele positiv und konkret zu formulieren, ist der erste Schritt getan. Übrigens ist es nicht sinnvoll, viele Vorsätze einzuplanen. Konzentriere dich besser auf ein Anliegen, dass dir besonders am Herzen liegt. So kommen sich keine Zielvorgaben in die Quere und du bleibst voll fokussiert.

Was jetzt noch fehlt, ist Motivation. Diese erhältst du natürlich dadurch, dass du deine Ziele erreichst. Häufig ist es bis dahin aber ein langer Weg, auf dem du nicht leer ausgehen sollst. Belohne dich selbst, angemessen aber vom Herzen.

Im optimalen Fall passt du deine Belohnungen sogar an deine Ziele an. Wie wäre es mit einem tollen Film, den du dir ausleihst? Besonders geeignet sind dafür Biografien, die zeigen, wie Menschen ihre gesteckten Ziele erreicht haben. Damit schenkst du dir automatisch eine große Portion Motivation ein.

Gute Vorsätze erreichen: mentale Stärke hilft

Gerne möchte ich dir jemanden vorstellen. Ihr Name ist Kelly McGonigal. Sie ist eine amerikanische Psychologin und Autorin. Berühmt wurde sie durch ihre Aktivität bei Google Talks. Hier hat sie auch einen Vortrag zum Thema „Willenskraft trainieren“ gehalten, der an dieser Stelle gut passt. Willenskraft wird nämlich mit den gleichen Attributen assoziiert wie mentale Stärke.

Kelly McGonigal ist davon überzeugt, dass es 5 Tipps gibt, mit denen die Willenskraft willentlich trainiert werden kann.

1. Optimiere den Schlaf und betreibe Meditation

Schlaf ist nicht nur wichtig für Regenerationsprozesse, sondern lässt auch das Gehirn durchatmen. So konnte beobachtet werden, dass bei Menschen, die unter Schlafentzug leiden, die Erinnerungsfähigkeit nachlässt. Das könnte ebenso das Merken von gesetzten Zielen beeinflussen. Meditieren kann dir dabei helfen, dich auf deine eigenen Bedürfnisse und Werte einzulassen.

2. Sei nicht so streng zu deinem Ich

Menschen reagieren empfindlich auf Belohnungen und Bestrafungen. Wenn wir unsere Ziele nicht erreicht haben, tendieren wir dazu, uns mit negativen Glaubensansätzen zu konfrontieren. Die könnten so aussehen: “War ja klar, dass ich das nicht schaffe“ oder „Absolut lächerlich, dass ich geglaubt habe, mal eine Woche ohne Süßigkeiten auszukommen.“ Mache dir bewusst: Der Mensch ist ein Gewohnheitsstier. Nicht alles lässt sich ausschließlich mit Willenskraft erreichen. Den eigenen Alltag umzustellen, braucht Zeit. Sei deshalb nicht so streng mit dir und motiviere dich selbst, es beim nächsten Mal besser zu machen.

3. Treffe dein zukünftiges Selbst

Das meine ich natürlich nur im übertragenen Sinne. Was zunächst esoterisch klingt, kann tatsächlich helfen. Stelle dir dich in einigen Wochen, Monaten oder Jahren vor. Versuche zu visualisieren, wie du aussiehst, dich verhältst oder dich fühlst. Überlege, welche neuen Freiheiten du mit Erreichung deiner Ziele erhältst. Je mehr du dich mit deinem zukünftigen Ich anfreundest, desto motivierter bist du.

4. Plane Rückschläge mit ein

Niemand kann ständig glänzen. Plane deshalb Misserfolge mit ein. Auf diese Weise verlierst du nicht so schnell die Motivation und bleibst bei der Stange.

5. Arbeite an deiner Toleranzgrenze

Die gute Nachricht ist, dass du an vielen Eigenschaften arbeiten kannst. Dazu gehört auch deine Toleranzgrenze. Manchmal ist es nötig, unangenehme Gefühle durchzustehen. Das hilft dabei, beim nächsten Mal das Körpergefühl in die richtige Richtung zu lenken.

Gut zu wissen!
Vor allem in schwachen Momenten, ausgelöst durch Stress oder Emotionen, ist es wichtig, von der Willensstärke Gebrauch zu machen. So kannst du kurzfristig und langfristig Kraft schöpfen und deine Ziele erreichen.

ARKTIAMIN für die mentale Stärke

Schon Mr. Miyagi (Achtung Spoiler Karate Kid) wusste, dass die eigenen Ziele nur erreichbar sind, wenn die innere Balance stimmt. Damit ist aber nicht nur Konfliktbewusstsein gemeint. Dein Gehirn ist ein Chemiebaukasten. Verschiedene Substanzen bestimmen darüber, wie du dich fühlst, wie du reagierst und wie konzentriert du bist.

Eine besondere Rolle nehmen Vitamine und die Bausteine des Lebens, die Aminosäuren, ein. In unserem ARKTIAMIN haben wir Nährstoffe clever miteinander kombiniert. Insbesondere die Aminosäuren Tryptophan und Phenylalanin können dich bei deinen Vorsätzen unterstützen.

Während Tryptophan positiv gegen Ängste wirken kann und das Abnehmen erleichtern soll, setzt sich Phenylalanin in deinem Körper dafür ein, dass du dich besser konzentrieren und erinnern kannst. Überflüssige Zusatzstoffe bleiben bei uns außen vor. Stattdessen erhältst du mit ARKTIAMIN ein Nahrungsergänzungsmittel, das streng geprüft und von vielen Kunden als gut bewertet wird.

Quellen

  1. https://www.researchgate.net/publication/235913830
  2. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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