Nährstoffsituation in Deutschland: gut versorgt – oder doch nicht?
Die Welt der Nährstoffe ist groß, bunt und unübersichtlich. Wir haben zwar in der Regel Lebensmittel im Überfluss, viele Ernährungstrends und Empfehlungen, trotzdem kann es passieren, dass Menschen mit Nährstoffen unterversorgt sind – das zeigen auch Studien. Das liegt nicht immer daran, dass Menschen sich falsch ernähren. Lass uns zusammen entdecken, welche Gründe es für ein Nährstoffdefizit gibt und wie die Nährstoffsituation in Deutschland überhaupt aussieht. Natürlich beschäftigen wir uns auch mit Tipps für einen nährstoffreichen Alltag. Zum Schluss gebe ich dir noch einen Hinweis auf einen ganz besonderen Newcomer aus unserem Produktsortiment.
Nährstoffversorgung in Deutschland – Eindruck und Realität
Viele Menschen glauben, sich gesund zu ernähren und damit auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein. In einer repräsentativen Umfrage gaben über 60 % der deutschsprachigen Erwachsenen an, gesunde Ernährung für wichtig zu halten. Ein großer Teil beschreibt den eigenen Ernährungsstil als „eher gesund“, wie andere Umfragen belegen. Trotz der guten Vorsätze zeigt ein Blick in die ernährungswissenschaftlichen Daten, dass das subjektive Empfinden und die objektive Versorgung oft auseinanderklaffen.
Untersuchungen zur Nährstoffzufuhr, etwa aus der Nationalen Verzehrsstudie II, deuten darauf hin, dass viele Menschen die empfohlenen Referenzwerte für essenzielle Nährstoffe nicht erreichen. Das heißt: Selbst wenn du denkst, du isst gesund, kann deine tatsächliche Aufnahme bestimmter wichtiger Stoffe hinter den Empfehlungen zurückbleiben. Warum das so ist, hat mehrere Gründe. Die Ernährung wird im Alltag selten nach einzelnen Vitaminen oder Mineralstoffen bewertet – vielmehr zählen Geschmack, Gewohnheiten und das Gefühl „ich ernähre mich gut“. Doch hinter diesen Wahrnehmungen steckt nicht automatisch eine Versorgung, die den wissenschaftlichen Referenzwerten entspricht. Zudem beeinflussen Zeitdruck, Gewohnheiten und Angebote im Supermarkt, wie wir wirklich essen, oft stärker als gute Absichten.
Kurz gesagt: Du meinst vielleicht, du bist gut versorgt – die Studien deuten aber darauf hin, dass das so pauschal oft nicht der Fall ist. Das heißt nicht, dass du ungesund lebst, aber dass ein Bewusstsein für die tatsächliche Nährstoffaufnahme wichtig ist, um langfristig fit zu bleiben.
Was bremst eine gute Nährstoffversorgung im Alltag aus?
Ein wichtiger Punkt ist Zeitdruck im Alltag. Viele Menschen greifen im Job oder unterwegs zu schnellen Snacks, Fertigprodukten oder Fast Food. Das spart Zeit, bedeutet aber häufig, dass Vitamine und Mineralstoffe nur in geringem Maße aufgenommen werden. Auch Essgewohnheiten und Präferenzen spielen eine Rolle. Wer viel Fleisch oder Wurst isst, deckt oft andere Nährstoffe ab, als jemand, der überwiegend pflanzlich lebt. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder frisches Obst und Gemüse werden häufig zu selten kombiniert, sodass bestimmte Mikronährstoffe schlicht zu kurz kommen.
Darüber hinaus spielen individuelle Faktoren eine Rolle. Das Alter, das Geschlecht, die körperliche Aktivität und der Gesundheitszustand beeinflussen den Nährstoffbedarf. Ein älterer Mensch nimmt Nährstoffe oft weniger gut auf als ein junger Erwachsener, Sportler haben einen höheren Bedarf an Mineralstoffen. Das heißt, selbst bei gesunder Ernährung kann dein Körper manchmal mehr brauchen, als du ihm zuführst.
Nährstoffversorgung: Zahlen zu Ernährungsvorlieben in Deutschland
Die Essgewohnheiten in Deutschland zeigen, dass viele Menschen bewusst auf ihre Ernährung achten – trotzdem werden die empfohlenen Mengen an Obst und Gemüse oft nicht erreicht. Schau dir mal folgende Zahlen an:
· Nur rund 35 % der Erwachsenen essen täglich sowohl Obst als auch Gemüse.
· 45 % der Frauen essen täglich Obst und Gemüse, bei Männern sind es nur 24 %.
· Erwachsene über 60 Jahre essen häufiger täglich Obst und Gemüse als jüngere Erwachsene.
· Nur 7 % der Männer und 15 % der Frauen erreichen einer älteren Studie zufolge die empfohlenen fünf Portionen am Tag.
· 65 % der Erwachsenen essen überwiegend Mischkost (pflanzlich und tierisch), 28 % der Erwachsenen ernähren sich flexitarisch (weniger Fleisch), 4 % der Erwachsenen ernähren sich vegetarisch, 2 % pescetarisch (kein Fleisch, aber Fisch und Meeresfrüchte) 1 % der Erwachsenen ernähren sich vegan.
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Mit welchen Nährstoffen sind Menschen weniger gut versorgt?
Untersuchungen belegen, dass in Deutschland bestimmte Nährstoffe regelmäßig zu kurz kommen. Besonders betroffen sind Vitamin D, Jod, Eisen, Folat, Calcium und Magnesium.
Vitamin D ist bei vielen Erwachsenen unzureichend vorhanden. Etwa ein Drittel von ihnen hat dahingehend zu niedrige Blutwerte – vor allem in den Wintermonaten, wenn die Sonneneinstrahlung für die körpereigene Produktion nicht ausreicht. Auch Jod wird oft nicht ausreichend aufgenommen: Etwa 30 % haben hier einen Verbesserungsbedarf laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Bei Eisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter schaffen es häufig nicht, die empfohlenen Werte zu erreichen, da der Tagesbedarf höher ist und pflanzliche Eisenquellen schlechter verwertet werden. Folat, das für die Blutbildung und Zellteilung wichtig ist, gerät ebenfalls besonders bei Frauen oft aus dem Blick.
Calcium und Magnesium fehlen vielen Erwachsenen, wenn sie wenig Milchprodukte, Vollkornprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte essen. Rund 29 % der Frauen und 26 % der Männer decken ihren Magnesiumbedarf hierzulande nicht über die Ernährung – sie nehmen also weniger auf, als für eine gesunde Versorgung empfohlen ist.
Häufig unterversorgte Nährstoffe in Deutschland und mögliche Folgen
Das Wichtigste zuerst: Eine Unterversorgung bedeutet nicht automatisch einen Mangel. Nur weil bestimmte Nährstoffe nicht in der empfohlenen Menge aufgenommen werden, heißt das nicht, dass sofort gesundheitliche Schäden auftreten. Oft hat der Körper einen gewissen Spielraum, etwa durch gespeicherte Reserven. Trotzdem gilt: Wer dauerhaft deutlich unter den empfohlenen Zufuhrmengen liegt, erhöht das Risiko für Beschwerden oder langfristige Folgen.
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Häufig unterversorgter Nährstoff |
Mögliche Folgen eines Mangels |
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Vitamin D |
Schwache Knochen, erhöhtes Risiko für Osteoporose, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit |
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Jod |
Schilddrüsenprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche |
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Eisen |
Müdigkeit, Blässe, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsprobleme |
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Folat (Vitamin B9) |
Blutbildungsstörungen, erhöhtes Risiko für Neuralrohrdefekte in der Schwangerschaft |
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Calcium |
Schwächere Knochen, erhöhtes Risiko für Osteoporose |
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Magnesium |
Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Nervosität, schwächere Knochen |
Alltagstaugliche Tipps für deine Nährstoffversorgung
Kleine Nährstofflücken summieren sich schnell, am besten ziehen sich gesunde Lebensmittel deshalb durch deinen gesamten Tag.
· Frühstück: Kombiniere Obst mit Nüssen oder Haferflocken – etwa Apfelwürfel mit Mandeln oder Beeren auf Joghurt. So startest du mit Vitaminen, Ballaststoffen und gesunden Fetten in den Tag.
· Snack zwischendurch: Rohkost wie Karotten, Paprika oder Gurkenscheiben mit Hummus oder ein paar Walnüssen liefern dir Mikronährstoffe und Energie.
· Mittagessen: Baue Gemüse farbig und abwechslungsreich in deine Mahlzeit ein, etwa Brokkoli, Paprika und Möhren in einer Bowl oder im Pfannengericht. Je bunter, desto mehr Nährstoffe.
· Abendessen: Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen sind ideale Eiweiß- und Magnesiumlieferanten. Kombiniere sie in Salaten, Suppen oder Currys.
· Flüssigkeit clever nutzen: Grüner Tee oder ein Glas Milch/Haferdrink ergänzen die Ernährung und liefern Mineralstoffe.
· Kreativ bleiben: Probiere regelmäßig neue Kombinationen aus, zum Beispiel Spinat mit Mandarinen, Paprika mit Kichererbsen oder Quark mit Beeren und Leinsamen. So bleibt gesunde Ernährung spannend.
· Portionen clever verteilen: Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt erleichtern es dir, ausreichend Nährstoffe aufzunehmen, ohne dass du dich überisst.
· Sonnenlicht einplanen: Kurze Pausen draußen helfen deinem Körper, Vitamin D zu bilden, das ist besonders in den Wintermonaten wichtig.
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Quellen
GBE - Obst- und Gemüsekonsum (ab 18 Jahre)
Nationales Ernährungsmonitoring - nemo: Max Rubner-Institut
Vitamin-D-Mangel | Gesundheitsinformation.de
Ausgewählte Fragen und Antworten zu Eisen | DGE