GUTE VORSÄTZE - DIESMAL RICHTIG DURCHSTARTEN

GUTE VORSÄTZE - DIESMAL RICHTIG DURCHSTARTEN

Gesünder essen, mehr Bewegung, weniger Stress ­– die Klassiker unter den guten Vorsätzen verlieren auch im Jahr 2023 nicht an Bedeutung. Doch es reicht nicht, nur ein gutes Vorhaben zu definieren. Um es einzuhalten und vor allem durchzuhalten braucht es dann doch etwas mehr.

Wir verraten dir heute, wie du gesund ins Jahr 2023 startest und deine Ziele nicht nur erreichst, sondern auch beibehältst. Ein kurzer Tipp vorweg: Positive Psychologie ist der Schlüssel zum Erfolg.

Diese Vorsätze haben die Deutschen im Jahr 2023

Die DAK-Gesundheit erkundigt sich jährlich nach den guten Vorsätzen für das nächste Jahr. Gespannt schaue ich mir immer die Statistik an und stelle fest: die Klassiker wie mehr Sport oder Abnehmen sind eigentlich immer dabei. Doch es tut sich etwas. Die von der DAK-Gesundheit beauftragte aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass auch Vorsätze eine Rolle spielen, die es früher nicht einmal in die Statistik geschafft hätten. So nehmen sich beispielsweise 31 % der Befragten vor, weniger Zeit am Handy, Computer oder im Internet zu verbringen.

Eine gesunde Ernährung steht bei 53 % auf dem Wunschzettel und 34 % möchten ganz konkret weniger Fleisch verzehren. Doch das sind alles nicht die Spitzenreiter. Auf Platz 1 hat es mit 67 % Stress vermeiden bzw. Stress abbauen geschafft.[1] Ein offensichtlich sehr gut nachvollziehbarer Wunsch. Die Stressstudie 2021 der Techniker hat nämlich gezeigt, dass sich mehr als 26 % häufig gestresst fühlen.[2] Auf der Liste der guten Vorsätze steht laut Forsa auf Platz 2 der Wunsch, mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben. Eine gute Idee, denn das soziale Umfeld unterstützt ganz wesentlich das Wohlbefinden. Kommen wir zu Platz 3: Hier ist es 64 % der Befragten wichtig, sich umwelt- und klimafreundlicher zu verhalten.1

Gut zu wissen!

Der größte Motivator für die Befragten ist übrigens das Verlangen, sich mehr um die eigene Gesundheit zu kümmern. Den Anstoß gibt bei ihnen beispielsweise eine ärztliche Empfehlung, eine Erkrankung oder die Motivation des Partners.[3]

In 44 % der Fälle gehen die guten Vorsätze schnell verloren

Du kennst das: die Ziele waren groß, ebenso wie die Motivation. Am Ende ist aber beides verpufft. Ich kann das besonders gut bei mir vor der Tür beobachten. Neben unserem Haus verläuft ein Weg, der sehr beliebt bei Sportlern ist. Am Anfang des Jahres ist er gut gefüllt. Hier drängen sich dann Fahrradfahrer, Spaziergänger und Jogger und sind körperlich aktiv. Fast jedes Jahr sind neue Gesichter dabei. Direkt nach Silvester sehe ich sie – ihr Gesichtsausdruck ist motiviert und das Sportoutfit passt perfekt. Sie trainieren fleißig, aber mit der Zeit sehe ich sie nicht mehr mehrmals pro Woche, sondern nur noch alle zwei Wochen und dann irgendwann gar nicht mehr.

Wenn wir uns noch einmal die Forsa-Umfrage anschauen, erkennen wir, gute Vorsätze sind beliebt: 42 % der Umfrageteilnehmer hatten sich für das Jahr 2022 ein oder mehrere Ziele gesteckt. Erfreulicherweise haben 56 % länger als drei Monate an den guten Vorsätzen festgehalten.1 Zugegeben, kein schlechter Schnitt. Doch was ist mit den anderen passiert? Sie haben wahrscheinlich, wie die Sportler auf dem Weg vor meiner Tür, aufgegeben. Schade eigentlich.

3 Gründe, warum wir es nicht schaffen, gute Vorsätze einzuhalten

Wir alle kennen wohl jemanden, der ganz fest davon überzeugt war, etwas umzusetzen, und sein Ziel dann doch nicht weiterverfolgt hat. Vielleicht kennst du diese guten, aber unerfüllten, Vorsätze auch von dir. Keine Sorge, das passiert jedem von uns. Was aber nun wichtig ist, ist eine gute Analyse. In der Regel gibt es nämlich gute Gründe dafür, warum es die Vorsätze nicht routinemäßig in unseren Alltag geschafft haben.

1.     Der gute Vorsatz soll das Gewissen beruhigen

Gar nicht wenige Vorsätze werden in einer Zeit geboren, in der wir ein schlechtes Gewissen haben. Wenn wir gegen Jahresende besonders viel gearbeitet haben, kann daraus der Vorsatz entstehen, im nächsten Jahr mehr Zeit für die Familie einzuplanen. Haben wir uns den Bauch über die Feiertage so richtig vollgeschlagen, steht vielleicht zukünftig eine gesunde Ernährung besonders hoch im Kurs. Gute Vorsätze aus einem schlechten Gewissen heraus zu entwerfen, ist jedoch in der Regel die falsche Herangehensweise. Ein Reuegefühl wegen dem Festtagsschmaus ist meist eine Momentaufnahme. Gute Vorsätze sollten jedoch nicht nur für einen Moment dein Gewissen beruhigen, sondern langfristig in deinem Sinne sein.

2.     Der gute Vorsatz ist nicht dein eigener

Zeitschriften, Filme, soziale Medien oder die Nachrichten – im Alltag haben wir zahlreiche Inspirationsquellen. Manche beeinflussen uns unerwartet stark. Gegen Ende des Jahres merkst du vielleicht auch, dass sich ein innerer Drang in dir aufbaut. Der Drang, etwas zu verändern. Das ist grundsätzlich gut, doch häufig ist dieser Impuls nicht unser eigener. Wenn die Zeitschrift uns mal wieder mit Abnehmrezepten überhäuft und uns berühmte Persönlichkeiten in den sozialen Medien von neuen schlanken Ernährungstrends berichten, kann dadurch ein Abnehmvorsatz entstehen. Manchmal sind wir davon aber gar nicht so recht überzeugt.

3.     Du hast dir einfach zu viel vorgenommen

Bei guten Vorsätzen ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Wenn wir die geballte Motivation zum Jahresende verspüren, neigen wir dazu, unser ganzes Leben umzukrempeln. Wenn ich mich gesünder ernähre, kann ich auch gleich auf Fleisch verzichten. Zu einer gesunden fleischlosen Ernährung passt perfekt ein ausgefeilter Fitnessplan. Für das Rundum-Sorglos-Paket reduziere ich auch noch meinen Stress. Hohe Ambitionen, die meist zum Scheitern verurteilt sind. Schließlich kann wohl niemand, zumindest nicht stressfrei, sein Leben komplett ändern. Menschen sind immer noch Gewohnheitstiere, die aus Energiespargründen, gerne an Routinen festhalten. Dieses System zu durchbrechen, ist sehr kräfteraubend, vor allem wenn es gleich mehrere Baustellen sind.

Jetzt aber richtig: Tipps, mit denen du an guten Vorsätzen festhältst

Es klingt ja beinahe so, als wenn gute Vorsätze immer zum Scheitern verurteilt wären. Doch das stimmt nicht. Mit der richtigen Herangehensweise kannst du Großes bewirken und die Vorsätze langfristig in deinen Alltag einbinden. Dann sind es nicht länger Vorsätze, sondern gute Routinehandlungen. Lass uns gemeinsam entdecken, wie das geht. 

1.     Stecke dir ein konkretes Ziel

Jetzt mal ehrlich: „Ich möchte mich gesund ernähren“, ist eine sehr schwammige Aussage. Sie ist nicht verbindlich und verrät nicht, was du im nächsten Jahr besser machen kannst. Genau das ist aber wichtig, damit du an deinem Vorsatz dranbleibst. Ein Vorsatz sollte immer einen „Arbeitsauftrag“ für dich bereithalten. Formuliere deine Ziele konkret aus. Statt: „Ich möchte mich gesünder ernähren“ wäre ein mögliches Ziel: „Ich esse morgens statt einem Marmeladentoast ein Vollkornbrot mit Käse“. Beim Sport könnte das so aussehen: „Ich jogge montags, mittwochs und samstags 3 Kilometer“. Fasse jedoch nicht zu viele Ziele auf einmal. Erst wenn ein Vorsatz zu einer festen Routine in deinem Leben geworden ist, nimmst du dir den nächsten vor.

2.     Beginne nicht zwangsweise am Jahresanfang

Jeder Jahresanfang hat einen besonderen Zauber inne, nicht wahr? Wir sind fest davon überzeugt, dass nun alles besser wird und dass wir eine neue Chance bekommen – gewissermaßen ein unbeschriebenes Blatt. Das ist natürlich nur eine schöne Vorstellung. In Wahrheit hast du jeden Tag die Möglichkeit, etwas zu verändern und neu auszurichten. Unterwerfe deine Vorsätze deshalb keinem Kalender. Wenn du einen Vorsatz bereits erfolgreich umgesetzt hast, beginne doch einfach mit dem nächsten. Es ist erst Juli? Wunderbar, dann kannst du noch viel besser die langen Tage für das Sporttreiben nach dem Job nutzen. 

3.     Nutze positive Affirmationen

Hast du schon einmal etwas von Affirmationen gehört? Dabei handelt es sich um eine positiv formulierte Aussage, die nicht nur das Wohlbefinden stärken, sondern auch die Motivation ankurbeln kann. Damit ist sie gewissermaßen der Schlüssel zum Erfolg deiner gesetzten Ziele. Außerdem bringen Affirmationen die positive Psychologie in dein Leben und können eine positive Denkweise kultivieren.

Die hilfreichen Sätze könnten folgendermaßen aussehen:

  • „Ich glaube an mich und meine Ziele!“
  • „Ich schaffe das!“
  • „Ich entscheide mich für weniger Stress!“
  • „Ich bin der Herausforderung gewachsen!“

Am besten entwirfst du eine positive Affirmation, die zu dir und deinem Leben passt. Wiederhole die positiven Aussagen jeweils fünfmal am Morgen, am Mittag und am Abend. Du wirst sehen, du fühlst dich gleich viel motivierter.

Gut zu wissen!

Jeder von uns hängt mal durch. Wenn du durch eine Krankheit oder Stress dein Ziel zwischendurch aus den Augen verlierst, gibt nicht auf. Bleibe dran!

Arktis BioPharma B-Vitamine: mit vollem Tatendrang zum Erfolg

Deine Konzentration, deine Leistungsfähigkeit und deine Motivation hängen nicht nur von deiner Einstellung und der Wahl deiner Vorsätze ab. Wusstest du, dass zahlreiche Nährstoffe in deinem Körper dafür sorgen, dass du fokussiert bist? Hier sind vor allem B-Vitamine von Interesse. Sie können dazu beitragen, dass du dich weniger müde fühlst und dass du deine psychischen Funktionen abrufen kannst, also konzentriert und leistungsfähig bist. Das belegen auch einige Studien.[4],[5] Wir von Arktis BioPharma haben ein Vitamin-B-Komplex entwickelt, mit dem du viele Nährstoffe mit einem „Happen“ aufnehmen kannst. Unser VITAMIN-B-KOMPLEX | VITA B ist natürlich frei von überflüssigen Zusatzstoffen und steht dir für eine bequeme Anwendung in Kapselform zur Verfügung.

 

[1] Gute Vorsätze – forsa Ergebnisbericht.

[2] stressstudie-2021-pdf-zum-download-data.pdf (tk.de)

[3] „Gute Vorsätze“ 2023 | DAK-Gesundheit

[4] Benton D, Griffiths R, Haller J. Thiamine supplementation mood and cognitive functioning. Psychopharmacology (Berl). 1997 Jan;129(1):66-71. doi: 10.1007/s002130050163. PMID: 9122365.

[5] Kennedy DO, Veasey R, Watson A, Dodd F, Jones E, Maggini S, Haskell CF. Effects of high-dose B vitamin complex with vitamin C and minerals on subjective mood and performance in healthy males. Psychopharmacology (Berl). 2010 Jul;211(1):55-68. doi: 10.1007/s00213-010-1870-3. Epub 2010 May 8. PMID: 20454891; PMCID: PMC2885294.