Bitterstoffe sind zurück. Die bitter schmeckenden Substanzen gehören seit jeher in die Trickkiste, um den Stoffwechsel zu beschleunigen und das Wohlbefinden zu steigern. Unsere Vorfahren haben Bitterstoffe insbesondere zur Bekämpfung von Verdauungsbeschwerden verwendet.

In den letzten Jahrzehnten wurden Bitterstoffe auf das Abstellgleis gestellt. Schließlich hat uns die Lebensmittelindustrie beigebracht, dass „süß“ das Allheilmittel ist. Bitterstoffe sind zwar kein Seelentröster, haben aber jede Menge auf dem Kasten.

Wir verraten, warum auch du Bitterstoffen eine Chance geben solltest und wie das am besten im Alltag gelingt.

Bitterstoffe: darum sind sie empfehlenswert

Wenn du an Geschmackserlebnisse denkst, kommen dir wahrscheinlich bittere Speisen nicht in den Sinn. Bitter schmeckt nicht und zeugt von Gefahr, nicht wahr? Nicht ganz, denn es gibt viele Bitterstoffe in der Natur, die als wertvoll mit Blick auf die Gesundheit erachtet werden.

Der nachgesagte Effekt wird auf die Erregung der Magensaftsekretion zurückgeführt. Das geschieht bereits in deiner Mundhöhle. Durch den Verzehr werden die Bauchspeicheldrüse und die Gallensaftförderung angekurbelt.

Das kann sich nicht nur positiv auf den Stoffwechsel und die Verdauung, sondern auch auf die Psyche und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Es gibt viele Gründe, Bitterstoffe aus der verstaubten Kiste hervorzuholen. Ehemals als Mittel zur Blutreinigung angepriesen, werden sie heute als Anti-Aging-Substanz gefeiert. Körper, Geist und Seele sollen mit Bitterstoffen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Gut zu wissen!
Du möchtest mehr über die Welt der Bitterstoffe erfahren? Dann lese den ersten Teil unseres Themen Specials: “Was sind Bitterstoffe?“ Bist du auf der Suche nach Wirkungen, die von Bitterstoffen ausgehen können? Wir liefern dir Antworten in unserem zweiten Teil unseres Themen Specials: „Wie wirken Bitterstoffe?

Gute Gründe, um Bitterstoffe zu verwenden

Bitterstoffen wird vieles nachgesagt. Mit ihnen ist es so, wie mit anderen pflanzlichen Substanzen. Alles kann, nichts muss. Aus diesem Grund muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Wirkungen Bitterstoffe haben.

Ich habe für dich zusammengetragen, was Bitterstoffen allgemein nachgesagt wird.

Das ist Folgendes:

  • Verdauungsfördernd
  • Stärkend
  • Stimmungsaufhellend
  • Entspannend
  • Beruhigend
  • Wirkt Blähungen, Völlegefühl und Verstopfung entgegen
  • Entsäuernd
  • Entschlackend
  • Wirksam gegen Darmpilze und Darmparasiten
  • gut geeignet für eine Darmsanierung

Gut zu wissen!
Insbesondere der Begriff „Entschlackend“ ist umstritten. Während einige davon überzeugt sind, dass eine gezielte Abfuhr von schädlichen Ansammlungen möglich ist, betonen Kritiker, dass es keine Ansammlung von Schlacken und Stoffwechselprodukten gibt.

Welche Pflanzen enthalten Bitterstoffe?

Es gibt eine Vielzahl von pflanzlichen Vertretern, die mit Bitterstoffen locken. In der folgenden Tabelle findest du die wichtigsten Lieferanten.

PflanzeWirkung
MariendistelRegt die Regeneration der Leber und den Stoffwechsel an, entkrampfende Wirkung, hilfreich bei Darmbeschwerden.
LöwenzahnAktiviert den Gallenfluss, regt die Nieren und den Stoffwechsel an, leberstärkend, antirheumatisch, hilfreich bei Völlegefühl und Appetitlosigkeit.
KäsepappelEntzündungshemmend, beruhigend, hilfreich bei Magen-Darm-Beschwerden.
SpitzwegerichEntzündungshemmend, antibakteriell, reizlindernd, wird bei Atemwegsinfektionen und Insektenstichen empfohlen.
SchafgarbeEntzündungshemmend, krampflösend, hilfreich bei Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen.
 TausendgüldenkrautEmpfohlen zur Verdauungsförderung, Stoffwechselanregung und zur Vermeidung von Erschöpfungszuständen.
AngelikawurzelAntimikrobiell, beruhigend, wird bei Magenkrämpfen, Appetitlosigkeit und Blähungen empfohlen.
OdermennigEntzündungshemmend, krampflösend, hilfreich bei Darmbeschwerden und Milzproblemen.
RingelblumeKrampflösend, wundheilungsfördernd, wird zur Stärkung des Lymphsystems und der Verdauungsorgane empfohlen.
PomeranzeVerdauungsfördernd, kurbelt die Sekretion von Speichel und Magensaft an, hilfreich bei Verdauungsproblemen.
MeisterwurzAktivierende Effekte auf Leber und Bauchspeicheldrüse, appetitfördernd, wird bei Allergien und Autoimmunerkrankungen empfohlen.
GalgantEntzündungshemmend, krampflösend, durchblutungsfördernd, hilfreich bei Sodbrennen, Erbrechen und Blähungen.

Alltagstaugliche Bitterstoffe

Die oben genannten Bitterkräuter sind hervorragende Lieferanten für Bitterstoffe. Im Alltag sind sie allerdings recht schwer zu bekommen. Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle einige Bitterstoffquellen vorstellen, die du ganz einfach in deinen Speiseplan integrieren kannst. Natürlich mit dem passenden Tipp, in welcher Kombination die Bitterstoffe hervorragend schmecken.

LebensmittelVerarbeitet alsKombiniert mit
Chicorée, Radicchio, Rucola und EndivieSalatBalsamico- oder Honig-Senf-Dressing
ArtischockenAuflaufOlivenöl, Knoblauch und Champignons
Brokkoli, RosenkohlKartoffelgerichtKartoffeln, Fleisch oder Fisch
MangoldEintopfSpeck und Kartoffeln
Orange, Grapefruit, PampelmuseSmoothie oder SaftKiwi, Erdbeer, Banane
Zitronenmelisse, Wacholder, Ingwer, Salbei, Rosmarin, Oregano, MajoranGewürzZahlreiche Speisen
Grüner Tee, Kaffee, Kakao, ZartbitterschokoladeGenussmittel oder KuchenDie Wirkung von grünem Tee wird durch Zitronensaft verstärkt.

Kann ich Bitterkräuter selbst sammeln?

Du bist gerne in der Natur unterwegs und interessierst dich dafür, Bitterkräuter selbst zu sammeln? Das ist natürlich möglich. Dabei ist eine gute Auswahl an Kräutern ebenso wichtig, wie eine saubere Verarbeitung. Später kannst du sie zu einem Tee, einer Mundspülung oder zu einem Salat verarbeiten. Dabei kommt es natürlich darauf an, um welches Pflanzenmaterial es sich handelt.

Auf folgende Bitterkräuter stößt du in der Natur recht häufig:

  • Löwenzahn
  • Brennnessel
  • Gänseblümchen
  • Hopfen
  • Knoblauchrauke
  • Giersch

Unser Tipp: Erlerne bitter neu

Wie stehst du nach dem Lesen dieses Artikels zu Bitterstoffen? Ich hoffe, du bist neugierig und möchtest es probieren. Gerne möchte ich dir Mut zusprechen. Dein Körper ist perfekt dafür ausgestattet, um Bitterstoffe zu verarbeiten. Insgesamt 25 Rezeptoren stehen dafür zur Verfügung. Zum Vergleich: für Süßes oder Saures existiert gerade einmal ein Rezeptor.

Wenn das nicht ein gutes Omen ist. Da wir nur zu gut an Süßes gewohnt sind, ist an dieser Stelle ein wenig Überwindung und Anpassungsvermögen gefragt. Menschen, die regelmäßig Bitterstoffe essen, geben an, dass sie sich mit der Zeit an den Geschmack gewöhnt haben. Es scheint, desto mehr bittere Lebensmittel du isst, desto mehr gewöhnt sich dein Organismus an das neue Geschmackserlebnis.

Um bitter neu zu erlernen, kannst du geeigneten Lebensmitteln nach und nach mehr Platz in deinem Speiseplan einräumen. Am Anfang reichen einige Kräuter und Gewürze, später kannst du dann einen herrlich schmeckenden Bittersalat zubereiten.

Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Probiere aus, welche Kombination dir am besten schmeckt und verfeinere deine „Bitterkünste“.

Bitterstoffe für Kinder

Quelle: Unsplash

Bitterstoffe für Kinder

Kinder gehören zu der Gruppe, die der Süßigkeitenindustrie am meisten verfallen sind. Von klein auf, ist ihr Geschmackssinn auf Süß geprägt. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder Bitterstoffe nicht auch lieben lernen können.

Schließlich verändert sich der Geschmack über die Jahre. Gut zu beobachten ist das an dem Genussmittel Kaffee. Jugendliche freunden sich allmählich mit dem Geschmack des späteren Getränkes an und im Erwachsenenalter gehört das Genussmittel ganz selbstverständlich für einen guten Start in den Tag dazu.

Wenn du deinem Kind früh den Zugang zu bitteren Lebensmitteln ermöglichst, stehen die Chancen gut, dass es sie als Teil der Ernährung akzeptiert. Zwang sollte jedoch nicht dahinterstehen. Vielmehr kannst du deinen Nachwuchs dazu ermutigen, noch einmal zu probieren. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass es mehrerer Versuche bedarf, bis Kinder von einer bislang verschmähten Speise überzeugt sind.

Bitterstoffe aufnehmen leicht gemacht

Die Welt der Bitterstoffe ist groß, ebenso die Möglichkeiten zur Verwendung im Alltag. Nicht jeder kann oder möchte sich die Zeit nehmen, Streifzüge durch die Natur zu machen, um bittere Pflanzen zu sammeln. Auch die Kombination bitterreicher Nahrungsmittel gelingt nicht immer leicht.

Wenn du Bitterstoffe aufnehmen möchtest, ohne dir große Gedanken um Rezepte zu machen, ist ein Elixier womöglich genau das richtige für dich. Hier werden ausgewählte Bitterpflanzen schonend verarbeitet. Das Elixier kann täglich, je nach Anwendungsbedarf, eingenommen werden.

Der Vorteil ist nicht nur, dass auf diese Weise Bitterstoffe einfach aufgenommen werden können, sondern auch, dass du von einer größeren Bandbreite an Pflanzenwirkstoffen profitierst. Aber Achtung: auch hier ist wie immer Qualität wichtig. Neben sorgsam ausgewählten Pflanzen sollten Hersteller darauf achten, keine überflüssigen Zusatzstoffe zu verarbeiten. So wird dein Körper nicht unnötig belastet.

Ein entsprechendes Elixier richtet sich in der Regel an Erwachsene. Bei Kindern liegen häufig keine Erfahrungswerte vor, Deshalb solltest du bei deinem Nachwuchs auf frische Lebensmittel oder Kräuter setzen, um es an Bitterstoffe heranzuführen.

Arktis Bitter-Elixier

Bitterstoffe sind kein Relikt aus der Vergangenheit, sondern topaktuell. Erfahrene Anwender und Experten raten wiederholt dazu, Bitterstoffe in den Alltag einzubinden. Die positiven Eigenschaften, die sich vor allem mit Blick auf das Verdauungssystem bemerkbar machen können, gehen von einer Vielzahl von Pflanzen aus.

Erinnerst du dich noch an die Bitterkräuter, die ich dir zu Anfang vorgestellt habe? Diese sind in der Natur nicht ganz so einfach zu finden. Wir von Arktis BioPharma möchten, dass du von qualitativ hochwertigen Bitterstoffen profitieren kannst. In dem Zusammenhang möchten wir dir gerne unser neues Produkt vorstellen: Arktis Bitter-Elixier.

Für unsere Mixtur sind genau die Kräuter ausgewählt worden, die für herausragende Bitterstoffe bekannt sind. Nach der Auslese werden sie einem wochenlangen Reifeprozess unterzogen, damit das Elixier seine großartige Kraft entwickeln kann.

Hier ist Handarbeit und Expertenwissen gefragt, um das Produkt herzustellen. Unter anderem spielen dabei die Mondphasen eine Rolle. Folgende 11 Kräuter unterstützen die Produktion von Arktis Bitter-Elixier: Odermennigkraut, Löwenzahnkraut, Mariendistelfrüchte, Galgant, Pomeranzenschalen, Käsepappelblätter, Mistel, Ringelblumenblüten, Schafgarbenkraut, Spitzwegerichblätter und Tausendgüldenkraut.

Die Verbindung aus einer alltagstauglichen Einnahme und althergebrachten Kräutern gefällt uns besonders gut. Auch unsere Anwender sind überzeugt. Sie setzen Arktis Bitter-Elixier ein, um Heißhungerattacken auszubremsen, die Verdauung zu unterstützen und die Leber reinigen zu können.

Die Einnahme kann bequem tagsüber oder direkt vor dem Schlafengehen erfolgen, um der nächtlichen Regeneration unter die Arme zu greifen.

Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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