Der Badesee ruft und die Wäsche trocknet schneller, als du gucken kannst? Dann ist wahrscheinlich Sommer. Die Jahreszeit bringt nicht nur Wärme in dein Herz, sondern auch Vitamin D in deine Knochen. Allerdings haben nicht alle Menschen die gleichen Chancen, wenn es um das Möchtegernvitamin geht.

Wir lüften heute ein paar Geheimnisse rund um das fettlösliche Vitamin und verraten, warum die Supplementierung des lebensnotwendigen Nährstoffes nicht nur im Winter ein Thema ist.

Was ist Vitamin D?

Von Vitamin D hast du mit Sicherheit schon gehört. Wenn du mich fragst, ich finde der Nährstoff ist phänomenal. Tatsächlich stellt Vitamin D das einzige Vitamin dar, dass dein Körper selbst bilden kann. In Ordnung, an dieser Stelle müssen wir relativieren. Vitamin D ist nämlich eigentlich gar kein Vitamin, sondern eine Hormon-Vorstufe.

Es hat historische Gründe, warum der Nährstoff zu der Familie der Vitamine gezählt wird. Tatsache ist aber, dass der einzigartige Helfer beim Aufbau anderer Hormone unterstützt. Vitamin D macht die Knochen stark und übt einen Einfluss auf die Muskelkraft sowie das Immunsystem aus.

Was aber nur wenige wissen: Vitamin D steht für eine ganze Gruppe von Vitalstoffen. So gibt es Vitamin D1 bis Vitamin D5. Nun wollen wir das Ganze aber nicht zu kompliziert machen. Für deine Gesundheit ist vor allem Vitamin D3 entscheidend. Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Cholecalciferol.

Vitamin D zur Prävention von Krankheiten

Vitamin D ist wichtig für den Körper, daran gibt es nichts zu rütteln. Allerdings fliegen durchaus die Fetzen, wenn es um die Beantwortung der Frage geht, ob Vitamin D zur Prävention von Krankheiten beitragen kann. Mit Blick auf die sogenannte Osteomalazie scheint das der Fall zu sein. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Erweichung der Knochen, ausgelöst durch eine Störung des Knochenstoffwechsels.

Patienten, die einen Vitamin-D-Spiegel von unter 25 nmol/L aufweisen, können laut Wissenschaftlern von dem Nährstoff profitieren. Schließlich besitzen diese Menschen ein hohes Risiko, eine Osteomalazie zu entwickeln.1,2

Zudem wird darüber diskutiert, ob der Nährstoff in der Lage ist, das Risiko für Krebskrankheiten und Diabetes zu senken. In Bezug auf Krebs hat es eine Studie gegeben. Dabei konnte jedoch kein bedeutsamer Vorteil einer Vitamin-D-Einnahme beobachtet werden.

Die Wissenschaftler geben allerdings nicht auf und forschen intensiv weiter, ob der Nährstoff dabei helfen könnte, uns vor Tumoren zu beschützen.3,4

Bei Vitamin D und Diabetes herrscht ebenfalls noch keine Einigkeit. Es gibt jedoch Hinweise, die auf folgendes schließen lassen: Ein Vitamin D Mangel kann die Zellen im Körper unempfindlicher gegen Insulin machen. Auch eine reduzierte Insulinproduktion und Diabetes Typ 2 werden damit wahrscheinlicher.

In einer amerikanischen Studie konnte sogar herausgefunden werden, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel ein doppelt so hohes Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 besaßen.5,6 Noch ist es jedoch zu früh für entsprechende Empfehlungen.

Sonnenschutz von innen - geht das?

Quelle: Unsplash

So produzierst du Vitamin D

Kommen wir zurück zur Erklärung dafür, warum ich Vitamin D so phänomenal finde. Dein Organismus kann den Nährstoff selbst bilden. Alles was er dafür benötigt, ist Sonnenlicht. Grundsätzlich ist es so, dass dein Körper Vitamin D3 aus Vorstufen herstellt. Diese können übrigens auch über die Nahrung verzehrt werden. Dein wichtigster Partner in Crime ist und bleibt aber die Sonne.

Treffen die warmen Strahlen auf deine Haut, wird das darin enthaltene Cholesterol in das Provitamin D umgewandelt. Kein Wunder, dass Vitamin D auch als Sonnenhormon bezeichnet wird. Nachdem das Provitamin D erzeugt wurde, wird es über dein Blut in die Leber befördert. Dort wird es als Vitamin D3 gespeichert. Deine Nieren und weitere Organe sind in der Lage, es in die aktive Form umzuwandeln.7

Bei der Produktion von Vitamin D3 gibt es verschiedene Faktoren. Nicht alle gehen mit dem gleichen Auto ins Rennen. Während einige Rennwagen besitzen, starten andere mit einer lahmen Klapperkiste.

Gut zu wissen!
An einem warmen Tag, mit ausreichend Sonne, genügt es, wenn du dich 15 Minuten der Sonne aussetzt. Dabei sollten Gesicht, Hände und Unterarme unbedeckt bleiben. Dein Körper ist in der Lage, mehrere Tausend Internationale Einheiten (IE) Vitamin D herzustellen. Am effektivsten ist die Zeit zwischen 10 und 14 Uhr.8 Vitamin D wird nicht nur in der prallen Sonne hergestellt. Auch bei bewölktem Himmel oder im Schatten gelingt es, den Nährstoff zu erzeugen.

Nicht alle gehen mit den gleichen Karten ins Spiel

Es gibt viele Faktoren, die bestimmen, wie erfolgreich du bei der Synthese von Vitamin D bist. Manche kannst du abändern, andere nicht.

Folgende Aspekte können die Produktion beeinflussen:9

  • Dauer der Sonneneinstrahlung
  • bestrahlte Körperfläche
  • Wellenlänge und Dosis der UV-Strahlung
  • Hautfarbe
  • Gesundheit von Leber und Niere
  • Alter

Viele Faktoren sind selbsterklärend. Bei der Hautfarbe gibt es einen interessanten Fakt. Je dunkler die Haut ist, desto langsamer wird Vitamin D gebildet. Das liegt daran, dass die Haut in dem Fall undurchlässiger ist.

Für die Synthese ist es ebenfalls wichtig, dass die beteiligten Organe gesund sind. Zudem spielt das Alter eine wesentliche Rolle. Schließlich lässt die Synthesefähigkeit mit ansteigendem Lebensalter nach. Um Stürzen und unerwünschten Knochenveränderungen entgegenzuwirken, raten einige Experten sogar dazu, generell ab dem 60. Lebensjahr Vitamin D einzunehmen.

Die Faktoren, die bestimmen, ob wir ein Ass im Ärmel haben, beantworten uns auch die heutige Frage.

Mann, der auf der Straße steht, während Schnee fällt

Quelle: Unsplash

Ist Vitamin D nur im Winter ein Thema?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss individuell Bezug nehmen. Generell ist es so, dass die Sonne im Herbst, Winter und Frühling weniger Kraft besitzt. Aus diesem Grund ist Vitamin-D-Mangel vor allem in den kälteren Jahreszeiten ein Problem. Das bedeutet aber nicht, dass du im Sommer immer ausreichend versorgt bist.

Schließlich ändern sich einige Faktoren, wie Alter, Gesundheit deiner Leber und Nieren sowie deine Hautfarbe nicht automatisch. Wenn du viel Zeit in Räumen verbringst, zum Beispiel als Bürohengst, ist es auch möglich, dass du im Sommer nicht ausreichend Vitamin D bildest.

Zudem gibt es weitere Gründe, warum du auch im Sommer unter Vitamin-D-Mangel leiden kannst:11

  • Starker Vitamin-D-Mangel im Winter (dein Körper benötigt Zeit, um sich davon zu erholen)
  • Lange Bekleidung, die den Kontakt zur Sonne ausbremst
  • Einsatz von Sonnenschutzmitteln (diese können die Synthese um bis zu 90 % reduzieren) 11,12
  • Hautkrankheiten, die sich negativ auf die Synthese auswirken

Gut zu wissen!
Auch Medikamente können den Vitamin-D-Spiegel beeinflussen. So zum Beispiel ausgewählte Protonenpumpenhemmer oder Antiepileptika.13

Supplementierung sorgt für Diskussionsstoff

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind 60 % hierzulande mit Blick auf die internationalen Kriterien nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.14 Daher könnte eine Supplementierung sinnvoll sein. Es gibt die Möglichkeit, Vitamin D in Tropfen, Kapseln oder Tabletten aufzunehmen.

Dabei ist es wichtig, die richtige Dosierung zu wählen. Genau daran scheiden sich die Geister. Nicht ohne Grund wird Vitamin D auch das Hormon der Streithähne genannt.8 Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zur Vorbeugung im Winter Erwachsenen zu täglich 800 IE rät, gehen viele Forscher von deutlich höheren Richtwerten aus.15

Demzufolge könnten Werte zur Orientierung folgendermaßen aussehen:

  • Vitamin D: 50IE pro kg Körpergewicht
  • Vitamin K2: 2-3µg pro kg Körpergewicht

Bei einer Anfangstherapie wird zu einer höheren Dosierung geraten (1x 50.000 IE danach 10.000 IE pro Tag für 4 Wochen), um den Körperspeicher wieder aufzufüllen. Eine Erhaltungstherapie im Winter könnte mit 3000 – 5000 IE umgesetzt werden. Im Sommer könnten zusätzlich 400 – 2000 IE sinnvoll sein.15

Gut zu wissen!
Bei den Empfehlungen handelt es sich lediglich um Orientierungswerte, die immer noch heiß diskutiert werden. Unter Umständen kann es Sinn machen, den individuellen Vitamin D Wert beim Hausarzt checken zu lassen, um im Anschluss eine konkrete Empfehlung zu bekommen.

VITAMIN D3 LIQUID von Arktis BioPharma

Wir möchten dich bei der Aufnahme von Vitamin D unterstützen. Genau aus diesem Grund haben wir ein Produkt entwickelt, das sich an die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält. Unser VITAMIN D3 LIQUID mit 2000 I.E. stellt dir 2.000 I.E. pro Tropfen bereit. Wir empfehlen dir, für die Einnahme alle 3 Tage einen Tropfen zu einer von dir gewählten Mahlzeit zu verzehren. Die Flasche enthält ca. 400 Tropfen. Einmal kurz das Gehirn angestrengt und schon weißt du, dass du so lange mit dem Produkt hinkommst.

VitaD3-2000

Neben Vitamin D3 sind sonst nur noch MCT-mittelkettige Triglyceride auf Kokosbasis enthalten. Auf überflüssige Zusatzstoffe verzichten wir komplett, um deinen Körper nicht unnötig zu belasten.

Natürlich wird unser VITAMIN D3 LIQUID sowie alle unsere Produkte unter strengsten Qualitäts- und Herstellungsbedingungen gefertigt. So erhältst du die Sicherheit, dass es sich um ein Produkt handelt, das höchste Ansprüche erfüllt.

Du stehst eher auf Kapseln? Dann können wir dir unser VITAMIN D3 mit 1000 I.E. pro Kapsel empfehlen. Wir haben auch ein schickes Kombinationspräparat für dich im petto. Dabei bitten Calcium + Vitamin D zum Tänzchen.

Wie du siehst, haben wir uns viel mit dem Thema Vitamin D beschäftigt. Falls du Fragen hast, immer her damit. Ein Kommentar oder eine Mail an post@arktisbiopharma.de reicht aus.

Quellen:

  1. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73305/Nutzen-von-Vitamin-D-bei-Praevention-weiter-umstritten
  2. https://www.bmj.com/content/355/bmj.i6201
  3. https://www.krebsinformationsdienst.de/fachkreise/nachrichten/2018/fk28-vitamin-d-vital-studie
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30415629/
  5. https://spitzen-praevention.com/2020/02/04/mit-vitamin-d-gegen-diabetes/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17563024/
  7. https://www.gaed.de/informationen/merkblaetter/sonnenlicht-und-vitamin-d.
  8. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-062012/vitamin-d-das-hormon-der-streithaehne/
  9. https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/ws/ref/Vitamin_D_Aug2016_2.Aufl._1.korr.Nachdruck_S1_S2.pdf
  10. https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Taeglich-Vitamin-D-spaetestens-ab-60-Jahre-256962.html
  11. https://www.vitamind.net/dosierung/sommer/
  12. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22512875/
  13. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2009/daz-25-2009/mit-vitamin-d3-chronischen-erkrankungen-vorbeugen
  14. https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/#vitdversorgung
  15. https://www.vitamind.net/dosierung/
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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